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Bamberg dicht vor dem Titelgewinn

06.06.2012 | 22:02 Uhr

Bamberg steht dicht vor dem erneuten Gewinn der deutschen Basketball-Meisterschaft. Der Titelverteidiger setzte im zweiten Spiel mit 86:70 bei ratiopharm Ulm durch.

Ulm (SID) - Die Brose Baskets Bamberg haben das dritte Double in Folge ganz dicht vor Augen. Im zweiten Spiel der Finalserie um die deutsche Basketball-Meisterschaft setzte sich der Titelverteidiger 86:70 (47:39) bei ratiopharm Ulm durch und braucht nur noch einen Sieg, um als erster Klub aus der Bundesliga dreimal nacheinander innerhalb einer Saison Meisterschaft und Pokalsieg zu feiern. Am Sonntag (14.30 Uhr/Sport1) haben die Franken zu Hause den ersten von drei Matchbällen. Das Auftaktspiel der Best-of-five-Serie hatte der viermalige Meister am Wochenende in eigener Halle ebenfalls klar gewonnen.

Mann des Tages im Team von Erfolgstrainer Chris Fleming war Anton Gavel. Der Slowake erzielte beim wichtigen Auswärtssieg als bester Werfer der Begegnung 22 Punkte und war nie in den Griff zu kriegen. Der ebenfalls starke P.J. Tucker kam auf 18 Zähler. Bei Ulm, das in der laufenden Saison bereits zum fünften Mal gegen Bamberg den Kürzeren zog, waren Isaiah Swann (19) und Per Günther (14) die erfolgreichsten Scorer.

Anders als beim ersten Finalspiel in Bamberg, wo die Ulmer durch einen Fehlstart früh ins Hintertreffen geraten waren, zeigte sich der Herausforderer diesmal von Beginn an hellwach. Angetrieben von den eigenen Fans hielt der Vorrundenzweite vor allem körperlich besser als drei Tage zuvor dagegen und gestaltete die Begegnung lange offen.

Immer wieder wechselte die Führung, erst zum Ende des zweiten Viertels gelang es Bamberg, sich nach einigen Fehlern der Gastgeber auf acht Punkte abzusetzen. "Wir spielen auf dem richtigen Energielevel", sagte Ulms Point Guard Günther in der Pause. Zufrieden war der Nationalspieler aber keineswegs: "Wir spielen sehr hart, aber nicht besonders klug."

Bamberg nahm die Energie aus der Schlussphase der ersten Hälfte mit und baute den Vorsprung bis auf 13 Punkte aus, doch Ulm ließ nicht locker und kämpfte sich wieder etwas heran. Vor dem Schlussviertel hatte der Außenseiter beim Stand von 59:69 noch alle Chancen.

Doch Bamberg, das Ulm bereits in beiden Vorrundenspielen und im Pokal-Halbfinale bezwungen hatte, ließ keine Spannung aufkommen. Die deutsche Nummer eins spielte im letzten Abschnitt ihre ganze Klasse aus und stellte direkt zu Beginn des Viertels mit einem 8:0-Lauf die Weichen auf Sieg. Ulm konnte anschließend nicht mehr mithalten und verlor am Ende erneut klar.

sid

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