Alle Hoffnungen ruhen auf Reus

Wolfsburg..  In der ersten Halbzeit der 1:2-Niederlage beim VfL Wolfsburg hatte sich der BVB noch munter am Spiel mit offenem Visier beteiligt und einige gute Tormöglichkeiten herausgespielt. Nach dem Seitenwechsel war von Borussia Dortmund jedoch nur noch wenig zu sehen – bis 20 Minuten vor dem Ende Marco Reus sein Comeback gab und das Spiel der Schwarzgelben deutlich belebte.

Nur 19 Einsätze in der Bundesliga

„Er hatte die notwendige Frische“, witzelte Trainer Jürgen Klopp noch anfangs über die dreiwöchige Pause, die der Nationalspieler wegen Adduktorenbeschwerden hatte einlegen müssen. Die Einwechslung in der Autostadt war überhaupt erst Marco Reus’ 19. Einsatz am 33. Bundesligaspieltag.

Die Schlussphase in Wolfsburg genügte jedoch, um einen Teil der Hoffnung vor den beiden Endspielen in der Meisterschaft gegen Werder Bremen und im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg in Reus zu stecken: „Seit drei Tagen trainiert er normal, jetzt hatte er ein paar Minuten“, sagte Klopp am Samstag, „sollte nichts anderes mehr passieren, ist er auf einem guten Weg.“

Das ließ sich von Mats Hummels nicht sagen. Der Verteidiger hatte am Freitag im Abschlusstraining einen Tritt auf den Fuß bekommen. „Danach wurde er behandelt und hat weitertrainiert“, sagte Klopp. Auch am Samstag beim Spaziergang vor der Wolfsburg-Partie habe er trotz Schmerzen signalisiert, spielen zu können. „Auf dem Platz ging es dann aber doch nicht“, erklärte der Trainer, warum Hummels früh beim Aufwärmen wieder in die Kabine zurückgekehrt war. Für den Saisonabschluss soll der 26-Jährige aber fit sein.