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Alinghi beschwert sich bei Gericht

05.05.2009 | 21:35 Uhr

Alinghi will im Streit um die Ausrichtung des 33. America's Cup Konkurrent BMW Oracle per Gerichtsbeschluss zur Herausgabe von Informationen über die Mehrrumpf-Yacht zwingen.

Der Streit um die Ausrichtung des 33. America's Cup geht in eine neue Runde. Titelverteidiger Alinghi hat nun eine Anfrage beim New York Court of Supreme gestellt. Die Schweizer wollen den US-amerikanischen Herausforderer BMW Oracle Racing per Gerichtsbeschluss zur Herausgabe von Informationen über die neue Mehrrumpf-Yacht zwingen, die bei dem Vergleich zwischen den beiden Segelsyndikaten zum Einsatz kommen soll.

Die Schweizer beziehen sich auf die sogenannte "Deed of Gift". In der Stiftungsurkunde sind die Regeln für die Austragung der ältesten Segelregatta der Welt festgeschrieben. BMW Oracle sei dieser Verpflichtung bisher nicht nachgekommen und müsse laut Alinghi im Falle einer weiteren Nichtbeachtung disqualifiziert werden.

BMW Oracle versicherte in einer Stellungnahme, dass "es die Regeln akzeptiert." Gleichzeitig warfen sie Alinghi eine erneute Verzögerungstaktik vor. Die Amerikaner, die schon seit Oktober auf dem Trimaran trainieren, pochen auf den Wettkampf-Termin im Februar 2010 in Valencia. Alinghi dagegen ist noch mit den Bau der Wettkampf-Yacht beschäftigt und will die Regatta frühestens im Mai stattfinden lassen.

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