Ahlmann will Startrecht vor Gericht erzwingen
07.10.2008 | 23:15 Uhr 2008-10-07T23:15:04+0200Springreiter beantragt Einstweilige Verfügung
Dortmund. Springreiter Christian Ahlmann aus Marl will in einem erneuten Anlauf sein Startrecht für nationale und internationale Turniere erzwingen. Der 33-Jährige hat am Dortmunder Landgericht einen Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gestellt, der am Mittwoch behandelt wird. "Herr Ahlmann will erreichen, dass ihm der internationale Verband die Teilnahme an Turnieren nicht verwehren darf", bestätigte eine Gerichtssprecherin.
Neben dem Ex-Doppel-Europameister klagt auch der Ire Denis Lynch auf seine Rückkehr in den Sport. Ahlmann und Lynch sind wie drei weitere Springreiter seit den Olympischen Spielen gesperrt, nachdem ihre Pferde auf unerlaubte Substanzen positiv getestet worden waren. "Der Termin in Dortmund hat nichts mit dem Hauptverfahren in Lausanne zu tun. Es geht darum, dass die vorläufige Sperre aufgehoben werden muss", sagte Ahlmanns Anwalt Ulf Walz. Im Hauptverfahren hatte Ahlmann mehrmals erfolglos seine Rückkehr in den Leistungssport beantragt. Zuletzt legte der Weltverband FEI fest, dass der Marler bis zum Urteilsspruch gesperrt bleibt.

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