Afrika

Seit einigen Tagen läuft in Äquatorialguinea - im Gegensatz zur Handball-Weltmeisterschaft im deutschen Fernsehen frei empfangbar - der Afrika-Cup. Ein Turnier, das schon immer für eine ganz spezielle Stimmung, für kuriose Geschichten am Rande und besonders verrückte Fans auf den Rängen steht und deshalb bei Fußball-Experten absoluten Kultstatus genießt.

Auch sportlich hat dieser Wettbewerb aber viel zu bieten. Regelmäßig machen hier schließlich künftige Weltstars ihre ersten Schritte auf internationalem Parkett. Erinnert sei an Tony Yeboah, Jaj-Jay Okocha, Didier Drogba, Roger Milla oder Samuel Eto’o.

In diesem Jahr verspricht das Turnier besonders spannend zu werden, weil es keinen klaren Favoriten gibt. Algerien, Ghana und die Elfenbeinküste, Kamerun, Senegal und Südafrika, die Liste der Titelkandidaten ist lang - aber nicht selten machen auch Außenseiter das Rennen. So wie Sambia im Jahr 2012.

Rekordsieger des Turniers ist übrigens Ägypten mit sieben Titeln. Drei davon sammelten die Pharaonen unter Trainer Hassan Shehata. Nämlich 2006, 2008 und 2010, was ihn zum erfolgreichsten afrikanischen Trainer aller Zeiten macht. Nach dem Finalsieg im Jahr 2010 gegen Ghana allerdings kündigte Shehata an, nur noch fromme Spieler nominieren zu wollen, die dreimal am Tag beten.

Bei der Qualifikation zur Afrikameisterschaft 2012 scheiterte Ägypten in der Qualifikation...