„40 Minuten unter Strom“

Hagen..  Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiolo drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Herrschar von Mitarbeitern, aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen.

Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte. Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener Enervie Arena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen, der Heuboden, legändäre Stehplatztribüne ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst, wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisteschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen.

So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

„Wir trainieren einmal in der Woche“, sagt Daniel Otto. „Mittwochs abends von 21.30 bis 23 Uhr. Das bedeutet für Spieler, die aus dem Sauerland oder Köln kommen, dass sie erst weit nach Mitternacht zu Hause sind.“ Das ändert sich auch derzeit nicht, mehr Hallenzeiten sind nicht da. Otto spielt seit 2009 nach Futsal-Regeln, genau so lange gibt es die Futsal-Abteilung bei den Holzpfosten, die sich vor zehn Jahren gründeten. Drei „normale“ Fußballteams sind ebenfalls gemeldet, die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga A Iserlohn.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball.

„Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz. Der Torwart und Teamchef freut sich unbändig auf das große Finale am Samstag. „Da ist pure Vorfreude“, sagt Otto. „Und eine Stunde vor dem Spiel kommt man in den Tunnel....“ In die Halle selber dürfen er und das Team am Samstag um 11 Uhr das erste Mal. Dann liegt der neue, blaue Boden bereits aus, dann darf angeschwitzt werden. Vorher aber, und das trübt seine gute Laune, muss er den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 aber stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen.

Denn: „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt Daniel Otto. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich. So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte.

Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Kein Wunder, dass Zuschauer aus Zürich und Turin, aus ganz Deutschland anreisen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld.

So ist alles bereitet für den ersten deutschen Meistertitel. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“

Wenn es soweit ist - und eine Region drückt den Holzpfosten die Daumen - wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.

Pep Guardiola drei Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel anrufen? Undenkbar. Eine Heerschar von Mitarbeitern aus Pressestellen, Stabsstellen, Sicherheitskreisen wüsste den Trainer von Bayern München eindrucksvoll abzuschirmen. Daniel Otto zu erreichen, ist möglich. Nummer wählen, er hebt ab, hat Zeit, klare Sache, gerne. Was Daniel Otto und den Spanier eint? Sie beide trainieren Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen. Der eine im Fußball - Daniel Otto im Futsal, er ist Teamchef von Holzpfosten Schwerte.

Kein Team aus dem Baumarkt, keine Thekentruppe. Vielmehr eine hoch talentierte Futsal-Mannschaft, die sich am Samstag anschickt, den deutschen Meistertitel in der Hagener EnervieArena zu gewinnen. Vor knapp 2000 Zuschauern treten die Westfalen gegen die Hamburg Panthers an - die ersten 800 Tickets waren binnen Stunden vergriffen. Der Heuboden, die legendäre Stehplatztribüne, ist bereits ausverkauft.

„Unterschätzt werden wir eigentlich nicht mehr“, sagt Leon Weiß, angesprochen auf den so lustig klingenden Namen. Der Pressesprecher weiß seinen Verein, seinen Sport, sein Anliegen in Szene zu setzen. Er weiß um die Vorbehalte, das Nichtwissen um einen Hallensport, der überall auf der Welt, nur nicht im größten Fußballverband selbiger, dem DFB, ein hohes Ansehen hat.

Wobei - ganz so stiefmütterlich behandelt wie einst wird die Hallenfußball-Variante nun auch nicht mehr. Ein erster Sichtungslehrgang für eine Nationalmannschaft - mit zwei Schwerter Spielern - fand jüngst statt, der DFB organisiert zudem die Finalrunde der Futsal-Meisterschaft, unterstützt die Vereine in der Endphase der Meisterschaft auch finanziell.

Im Aktuellen Sportstudio

Zum zweiten Mal in Folge haben die Holzpfosten das Finale erreicht. Vorangegangen war ein fulminantes Halbfinale beim letztjährigen Meister Nafi Stuttgart, 10:4 hieß es am Ende. „Wir wollen den Titel“, macht Torschütze Stephan Kleine ohne Kompromisse klar. Er erzielte unter anderem einen spektakulären Treffer, bei dem er das Schussbein hinter das Standbein führte. Seine Kollegen reichten den Kunstschuss beim Aktuellen Sportstudio ein - nun darf er am 18. April gegen einen prominenten Gegner auf die Torwand schießen. So sind es die kleinen Geschichten im Vorfeld des großen Finales, die helfen, dass Futsal zaghaft ein eigenes Format entwickelt. Anderes zeigt, dass vor Futsal ein langer Weg liegt, ehe die Popularität anderer Ballsportarten erreicht ist.

Die Hälfte des Futsal-Teams spielt zudem Fußball, hat aber eben auch Spaß am taktischen Geplänkel in der Halle, an raffinierten Spielzügen und durchdachten Angriffen auf einem Handballfeld in einer Mannschaft mit fünf Spielern, mit Schüssen auf ein Handballtor, mit fliegenden Wechseln und einem sprungreduzierten Ball. „Wenn du Futsal spielst, stehst du 40 Minuten unter Strom“, beschreibt Daniel Otto den Reiz.

Etwas trübt die Laune des Torwarts und Teamchefs aber im Vorfeld: Er muss den Spielerbogen ausfüllen. Darauf dürfen maximal zwölf Namen notiert werden - 13 stehen spielbereit zur Verfügung. „Das wird eine ganz schwierige Entscheidung“, denkt Otto voller Unbehagen daran, einen Namen streichen zu müssen. „Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie“, sagt er. Leon Weiß bestätigt das. Aus „Spaß und Freundschaft“ ist der Verein einst entstanden, heute weiß man ein riesiges Netzwerk von Freunden und Unterstützern hinter sich.

Futsal-Hauptstadt Deutschlands

So wird Schwerte mittlerweile die „Futsal-Hauptstadt Deutschlands“ genannt, es gibt einen Fanshop mit Shirts, Schals, Tassen und Armbändern, es gibt die riesige Unterstützergemeinschaft der Hoolz’pfosten Schwerte. Kein Wunder also, dass das Finalspiel vor der größten Zuschauerkulisse stattfinden wird, vor der je in Deutschland Futsal gespielt wurde. Inklusive Fifa-Futsal-Schiedsrichter und DFB-Bankett im Vorfeld. „Wir wissen, wie wir funktionieren müssen“, sagt Daniel Otto. „Das trainieren wir bereits die ganze Saison. Das reicht, um das Finale zu gewinnen.“ Wenn es soweit ist, wird sich nur eines nicht verändert haben: Daniel Otto ist nach wie vor gut erreichbar.