Dismissed
Trennungsgrund: Gaming?
21.01.2010 | 10:00 Uhr 2010-01-21T10:00:00+0100
Nach einer Umfrage der Online-Discount-Seite MyVoucherCodes empfinden rund 80 Prozent der Frauen, dass ihr Partner zu viel spielt oder zu viel Zeit im Internet verbringt. Fast jede fünfte Frau würde ihren Partner sogar deswegen verlassen.
Spielen kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Wer es zu ausgiebig betreibt, verliert vielleicht sogar seinen Partner. Nach einer Umfrage der Discount-Webseite MyVoucherCodes hat bereits jede fünfte Frau schon mal einen Partner aufgrund zu starken Spielverhaltens oder starker Internetnutzung verlassen. Achtzig Prozent der Befragten empfinden das Spiel- und Internetverhalten als zu extrem, was häufiger zu Spannungen führt. Ein starker Streitpunkt sei dabei des Öfteren der Action-Shooter "Call of Duty".
Doch auch Männer fühlen sich von den jungen Medien in ihrer Beziehung gestört. Rund 72 Prozent gaben an, dass ihre Partner zu viel Zeit im Internet verbringen. Nur sechs Prozent nahmen dies zum Anlass, die Beziehung zu beenden. So gesehen verteilen sich die Schwerpunkte relativ klar: Während auf männlicher Seite mehr gezockt wird, verbringen die Damen ihre Zeit häufiger im Internet.
Dieser Trend scheint sich jedoch bald auszugleichen. Was früher eher Männern vorbehalten war, entdecken jetzt auch immer mehr Frauen. Das Medium Videospiel wird immer mehr geschlechterübergreifend, was vor allem durch die breitere Auslegung der Zielgruppen verursacht wird. Neben den üblichen Verdächtigen wie Wii, Nintendo DS oder „Die Sims“ greifen Frauen immer häufiger zu Spielen, die früher eher etwas für Hardcore-Gamer waren. Ein Grund dafür mag die immer bessere Unterhaltung sein, denn Spiele erreichen ein ähnliches Potenzial wie Filme. Selbst der pure Shooter wird von der Industrie als filmreifes Spektakel abgefeiert. Tiefgang und Qualität kommen demnach nicht nur den bereits bekannten Spielerprofilen zugute, sondern lassen auch bisher Desinteressierte auf die Verpackung sehen, weshalb man vielleicht auch wieder auf einen Nenner kommt.
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