The Witcher 2: Das Thema Kopierschutz
24.08.2010 | 14:42 Uhr 2010-08-24T14:42:00+0200
„The Witcher 2“ will nicht mit einem komplizierten Kopierschutz die Käufer vergraulen. Das ist die Aussage von Michal Kicinski, dem Mitbegründer des polnischen Spielentwicklers CD Projekt.
PC-Spiele leiden in letzter Zeit besonders oft unter dem Stigma Kopierschutz. DRM macht es oftmals vielen Spielern schwer, in den Genuss des erworbenen Abenteuers zu kommen. Während sich Firmen wie Ubisoft mittlerweile einen eigenen Online-Kopierschutz ausgedacht haben, der eine ständige Verbindung mit dem Internet voraussetzt, will das Entwicklerteam von „The Witcher 2“ eher auf andere Methoden setzen.
„Unser Unternehmen ist generell gegen DRM“, so Kicinski im Gespräch mit DerWesten.de. „Wir mögen diese Technik nicht, ganz einfach weil wir selbst alle Spieler sind. Wir wissen, wie schwer es einem ein eingebauter DRM machen kann.
Ich kaufe Call of Duty, warte zwei Tage, bis ich mich mit Steam verbinde, und lade die letzten Patches herunter. Auf einmal sind es vier Gigabyte an Daten. Andererseits: Wenn man Spiele von Ubisoft hat und sie auf dem Notebook spielen will, geht das nicht, weil man keine gute Internetverbindung hat.“
Laut Kicinski wären Spiele in dieser Hinsicht momentan für normale Spieler einfach zu kompliziert, und dafür würde kaum jemand gerne Geld ausgeben. „DRM sollte man vermeiden.“, so das Fazit. Ähnlich wie in „The Witcher“ wird es auch im zweiten Teil keine Online-Pflicht geben, um den Titel spielen zu können. „Wir wollen so was nicht als Spieler, und deshalb tun wir alles Erdenkliche, um es auch nicht in unseren Games zu haben.“
Weitere Themen:
09:55
Hört sich vernünftig an, nur wie die DRM bei W2 konkret aussehen, hat er nicht gesagt! Warum wohl? Hatte nicht Blizzard auch geschrieben, dass sie gegen DRM sind? Und wo sind wir nun? Beim B.Net 2.0, einem ziemlich übelenen DRM-System!