Valve: "Wir haben nicht verstanden, was wir tun"

"Wir haben nicht wirklich verstanden, was wir tun", heißt es in einer offiziellen Erklärung von Valve. Ungewöhnlich selbstkritische Worte ...

"Wir haben nicht wirklich verstanden, was wir tun", heißt es in einer offiziellen Erklärung von Valve. Ungewöhnlich selbstkritische Worte für ein Unternehmen dieser Größenordnung, die zeigen, dass die vehementen Proteste der Community gegen ein Novum bei Steam den Betreiber alles andere als kalt ließen. Stein des Anstoßes: Valve startete den Versuch, sogenannte Mods, also von Fans erstellte Abwandlungen bestehender Spiele, die zuvor kostenlos zur Verfügung standen, zu verkaufen. Als Testballon dienten Erweiterungen für "The Elder Scrolls 5: Skyrim". Bereits wenige Tage nach dem Start ist Valve nun - offenbar unter dem Druck der empörten User - zurück gerudert: Die Erweiterungen sind wieder kostenlos. Wer bereits Geld dafür bezahlt hat, soll die Kosten erstattet bekommen. Valve rechtfertigte sich damit, Ziel der Bezahloption sei gewesen, Autoren von Mods für ihre Arbeit zu belohnen und zu noch besseren Mods zu motivieren. Allerdings habe man offenbar die "Unterschiede zwischen früheren erfolgreichen Modellen zur Umsatzbeteiligung und dem Hinzufügen von bezahlten Mods" falsch eingeschätzt. Manager Alden Kroll lädt die Community zu eigenen alternativen Ideen ein.

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