Shooter-Zukunft ohne Schienen

Virtueller Krieg ist ein einträgliches Geschäft - und die Macher der Shooter-Reihe "Call of Duty" verstehen sich bestens darauf. Jahr für ...

Virtueller Krieg ist ein einträgliches Geschäft - und die Macher der Shooter-Reihe "Call of Duty" verstehen sich bestens darauf. Jahr für Jahr beschert die laute Schießbude dem Publisher Activision Milliarden-Einnahmen, weshalb es auch Ende 2015 wieder kracht - und zwar gewaltiger denn je. "Call of Duty: Black Ops 3" wird in einer nicht allzu fernen Zukunft angesiedelt sein, in der Soldaten nicht nur mit schweren Waffen, sondern auch mit kybernetischen Gliedmaßen und verbesserter Wahrnehmung ausgerüstet sind. Sie kämpfen gegen ihresgleichen, Roboter und Drohnenschwärme. Die Solo-Kampagne, in deren Verlauf der Spieler als männlicher oder erstmals auch weiblicher Held das Verschwinden eines "Black Ops"-Teams aufklären und die Welt retten soll, lässt sich laut Entwickler Treyarch auch kooperativ zu viert bestreiten. Die Karten werden entsprechend deutlich größer als bisher ausfallen. Man wolle sich bewusst von den engen Level-Schläuchen lösen und Spielern mehr Bewegungs- und Entscheidungsfreiheiten einräumen, kündigen die Macher an. Auch die Künstliche Intelligenz der Gegner soll sich dynamischer denn je auf den Spieler einstellen. Ein neues Bewegungssystem ermöglicht spektakuläre Manöver wie Schub-Sprünge und das Entlanglaufen an Wänden. Darüber hinaus verspricht Activision "den umfangreichsten Multiplayer-Modus mit dem besten Belohnungssystem, das jemals in einem Titel der Call of Duty-Reihe geboten wurde" - und natürlich wieder einen Zombie-Modus. "Call of Duty: Black Ops 3" erscheint am 6. November für PC, Xbox One und PS4 erscheinen. Auf den Konsolen will man eine flüssige Darstellung mit 60 Bildern pro Sekunde erreichen, eine Full-HD-Auflösung ist bislang nur für die PS4 bestätigt.