EA startet neuen Versuch mit "Medal of Honor"

Mit "Warfighter" geht EA auf Konfrontationskurs mit Activision Blizzard.
Mit "Warfighter" geht EA auf Konfrontationskurs mit Activision Blizzard.
Foto: EA
Was wir bereits wissen
Die letzte Ausgabe von "Medal of Honor" war eher eine Enttäuschung. Dennoch plant EA nun mit "Warfighter" einen neuen Titel der Reihe und geht auf Konfrontationskurs mit Activision. Damit die Version ein Erfolg wird hat sich der Entwickler zahlreiche Militärexperten mit ins Boot geholt.

Der Neustart der "Medal of Honor"-Reihe war spielerisch eine Enttäuschung, verkaufte sich offenbar aber gut genug, um eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Die entsteht derzeit unter dem Titel "Warfighter" im EA-Entwicklerstudio Danger Close.

Um einen hohen Grad an Realismus zu vermitteln, sind zahlreiche Militärexperten als Berater an Bord - in diesem Fall zwei Dutzend sogenannte Tier-1-Spezialisten. Die Geschichte basiert lose auf echten Einsätzen und Ereignissen. Außerdem soll das Spiel mehr emotionale Momente bieten und PC-, PS3- und Xbox-360-Besitzern moralische Entscheidungen abringen und auch die persönlichen Probleme der Soldaten berücksichtigen.

Konfrontationskurs mit Activision

Als Engine kommt die leistungsstarke Frostbite 2.0-Engine aus "Battlefield 3" zum Einsatz, die besonders für ihren hohen Zerstörungsgrad bekannt ist. Multiplayer-Fans dürfen sich in zahlreichen Modi oder in einer kooperativen Kampagne austoben.

Die Veröffentlichung ist für Oktober vorgesehen. Damit geht EA auf Konfrontationskurs mit den jährlich erscheinenden Titeln der "Call of Duty"-Reihe von Konkurrent Activision Blizzard. (_teleschau - der mediendienst)