Deutscher Computerspielpreis in 13 Kategorien vergeben

Der Deutsche Computerspielpreis gilt hierzulande als wichtigster Förderpreis der Spielebranche, dotiert mit 385.000 Euro Preisgeld. Bei der ...

Der Deutsche Computerspielpreis gilt hierzulande als wichtigster Förderpreis der Spielebranche, dotiert mit 385.000 Euro Preisgeld. Bei der Verleihung im Rahmen der Berliner Games Week ging die Trophäe "Bestes Deutsches Spiel" an die Frankfurter Entwickler Deck13 für das Fantasy-Rollenspiel "Lords Of The Fallen". Der Titel siegte auch in der neuen Kategorie "Beste Inszenierung". "Die kurzweilige, perfekt inszenierte Story zieht den Spieler in den Bann der dunklen Fantasywelt, in der er ein packendes, aber auch spielerisch anspruchsvolles Abenteuer erlebt", heißt es in der Jury-Begründung. Das internationale Pendant gewann das Antikriegsspiel "This War Of Mine", entwickelt vom polnischen 11 Bit Studio und veröffentlicht von Koch Media aus München. Das taktisch geprägte Action-Game greife das Thema Krieg von einer Seite an, die Videospiele sonst unbeachtet ließen, so die Jury. "Wie fühlt es sich für einen Gejagten an, wenn er unter der ständigen Furcht vor Entdeckung und Tod überleben muss?" Zum "besten Kinderspiel" wurde "Fire" (Daedalic Entertainment) gekürt, als "bestes Mobiles Spiel" wurde "Rules!" von The Coding Monkeys ausgezeichnet. "Hearthstone: Heroes Of Warcraft" wurde zum "besten Internationalen Multiplayer-Spiel" auserkoren. Premiere feierte der Publikumspreis, der an "Dark Souls 2" (Bandai Namco) ging. Studentische Nachwuchs-Spielentwickler aus Trier, Darmstadt und Köln freuten sich über 60.000 Euro Fördergeld. Insgesamt wurden Spiele in 13 Kategorien ausgezeichnet. Die Zahl der Einreichungen hat sich mit 320 Titeln für 2015 mehr als verdoppelt. Zu den prominenten Rednern vor den über 600 Gästen zählten Oliver Kalkofe und Jasmin Tabatabai sowie der YouTube-Star PietSmiet.

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