SOS-Kinderdorf lehnt Hilfe von Games-Webseite ab
30.07.2009 | 14:21 Uhr 2009-07-30T14:21:00+0200
Eigentlich wollte man auf der Games-Webseite Gamersunity nur Werbebanner für das SOS-Kinderdorf einbauen. Doch die Organisation lehnte dies mit der Begründung ab, dass man mit diesen Inhalten nicht in Verbindung gebracht werden wolle.
Das SOS-Kinderdorf schlägt momentan eine Welle der Entrüstung in der Games-Branche. Die Hilfsorganisation lehnte kürzlich eine Anfrage des Webseitenbetreibers von Gamersunity ab.
Über Spielekonsolen, PC- oder Onlinespiele würden massive und wirklichkeitsnahe Gewaltdarstellungen ausgeübt. Man würde daher eine kritische und distanzierende Haltung zu den Inhalten von so genannten Shooter-Spielen beziehungsweise Online- oder PC-Kriegsspielen einnehmen, sagte Thomas Laker, Sprecher von SOS-Kinderdorf, gegenüber der Webseite Eurogamer.de.
Gamersunity wollte Bannerwerbung für das SOS-Kinderdorf schalten, um somit Spenden zu sammeln. Julian Rauscher, Webmaster von Gamersunity, sagte zur Absage: „Man könnte fast meinen, wir seien eine rechtsextremistische Webseite. Offensichtlich verzichtet man bei den Kinderdörfern lieber auf Spenden, anstatt möglicherweise mit so etwas Bösem, wie unserer Seite, in Verbindung gebracht zu werden." Nach Rauscher Ansicht, hätte SOS-Kinderdorf "auch mal über den Tellerrand hinausgucken können. Es wäre interessant zu erfahren, ob die Kinderdörfer bei dem Eingang von Spenden die Gönner genauso Gewissenhaft überprüfen und schauen, ob da nicht möglicherweise ein Extremist Geld überweist.“
Aktionen mit Kasinos oder Schützenvereinen steht das SOS-Kinderdorf jedoch recht offen gegenüber.
15:08
Die Menschen werden immer kranker im Kopf!
60 Jahre vergangen und immer noch manipuliert, nee nee nee
11:23
von den gamern hab ich keine Ahnung.
Interessant wäre es in jedem Fall mal das
Geschäftsmodell der SOS-Kinderdörfer und SOS-Ausbildung zu durchleuchten.
Nicht alles ist Gold was glänzt! Und mann sollte im Glashaus nicht mit Steinen werfen.
18:08
wie frech!
ist wohl das letzte mal, das die von mir etwas bekommen haben. ... wenn ich das vorher geahnt
hätte ... naja, jetzt weis ich es ja, dass die auf meine kohlen pfeifen.
pif xD
17:13
Von der Homepage http://www.gamersunity.de/serious/ein-menschenverachtendes-hobby.t2346.html
Einige von euch werden es sicherlich schon mitbekommen haben. Gamersunity hat ab sofort verstärkt Charity-Werbung für gemeinnützige Hilfsnetzwerke online geschaltet. Nach dem herben Rückschlag bei den SOS-Kinderdörfern, wo ehrvolle Absichten mit Füßen getreten wurden und das Hobby einer gesamten Jugendkultur als menschenverachtend tituliert wurde, haben wir andererseits auch breiten Zuspruch bei einer Vielzahl von Hilfsnetzwerken erhalten.
Man muss verstehen, dass hinter jedem Synonym im Internet ein Mensch steckt, der mit Computerspielen ein Teil seiner Freizeit gestaltet, sein Hobby ausübt und sich keinesfalls täglich im Töten schult. Und auch wir sind keine gefühlskalten Einsiedler, sondern wollen versuchen die Welt ein Stückchen besser zu machen.
Umso trauriger, wenn eines der erfolgreichsten Hilfsprojekte dieser Welt eine Kooperation ablehnt, die möglicherweise auch ganz andere Menschen erreicht - nämlich die Jugend, die Spender von Morgen. Eben dieses Ziel teilen mit uns der Bundesverband Deutscher Tafeln e.V, Gegen Noma e.V, Childs Play und die Elektrizitätswerke Schönau. Letztere setzen sich für klimafreundlichen und atomfreien Strom ein. Wir bedanken uns ebenfalls bei der deutschen Medienlandschaft, den Blogs und Foren, die unser Unbehagen aus der letzten Meldung weiter getragen haben.
Weitere Hilfsorganisationen sollen dazu kommen, einige sind bereits angeschrieben, falls ihr noch eine gemeinnützige Organisation kennt, zögert nicht und schreibt uns an Redaktion@gamersunity.de.
Dieses Vorhaben von gamersunity kann man nur unterstützen!
Sollten die SOS - Kinderdörfer mich noch einmal um eine Spende bitten, werden sie mein Geld nicht mehr kriegen, da ich ein menschenverachtender Gamer bin, und mein Geld somit zu schmutzig für diese Organisation ist!
17:06
Nun da ich von Zeit zu Zeit am PC spiele (und im Internet) kann ich ruhigen Gewissens jetzt eine Spende an die SOS Kinderdörfer ablehnen.
a) wollen Sie meine Spende eh nicht.
b) wenn sie die Spende wollten - würden sie mich als Spender, der zweiten Klasse ansehen - und so böse bin ich meinem Geld auch nicht.
Sollen sie es doch weiter bei Schützen oder Soldaten versuchen...
14:37
irgendwie krank