Zurück im Anime-Ring
10.02.2012 | 13:52 Uhr 2012-02-10T13:52:00+0100"Dragon Ball"-Fans dürfen sich wahrlich nicht über mangelnden Spielenachschub beschweren: Nahezu im Akkord veröffentlicht Namco Bandai Titel rund um die erfolgreiche Anime-Trickserie. Das neueste Beat'em-Up-Game aus der Fließband-Produktion heißt "Raging Blast", erscheint für PS3 und Xbox 360 - und dürfte trotz schöner Manga-Optik kaum jemanden aus den Socken hauen.
Neben den obligatorischen Story- und Mehrspielervarianten, in denen sich Gamer on- und offline das berühmt-berüchtigte "Kame hame ha!" um die Ohren hauen dürfen, gibt es noch einen Museums- und einen Trainingsmodus, in dem die Kampfsteuerung erklärt wird. Das ist auch dringend nötig, denn "Dragon Ball: Raging Blast" ist für ein Haudrauf-Spiel überaus komplex geraten, was nicht nur Neulinge überfordern dürfte.
Neben Standardmanöver wie Tritte, Schläge und Blocken gibt es hier sogenannte Super- und Ultra-Moves. Die können nur dann ausgelöst werden, wenn die Ki-Leiste voll ist. Zudem bedarf es einer Tastenkombination, die nur in einem äußerst kurzen Zeitraum angezeigt wird, weshalb erst nach diversen Wiederholungen das gewünschte Resultat auf den Bildschirm gezaubert werden dürfte. Immerhin: Deren Inszenierung ist überaus spektakulär ausgefallen, wie auch die Animation der 42 Raufbolde (plus diverser Verwandlungsformen), von denen zu Beginn allerdings nur 21 verfügbar sind.
Weit weniger Mühe gaben sich die Designer jedoch bei den Umgebungen und der Präsentation der Geschichte, die wohl nur noch hartgesottene Fans verstehen dürften. Und auch die Kamera hat mit diversen Macken zu kämpfen, was in den teils hektischen Duellen das größte Manko darstellt. Auch auf eine lokalisierte Sprachausgabe muss wie schon beim Vorgänger "Burst Limit" verzichten werden ...
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