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"NBA 2k13" bleibt konkurrenzlos gut

01.11.2012 | 08:45 Uhr
Im Vergleich zum Vorgänger wurde "NBA 2K13" nur punktuell verbessert und erweitert. Dennoch ist's ein klarer Pflichtkauf für Basketball-Fans.Foto: 2K Sports

Es gibt keine Alternative: Auch in diesem Jahr ist "NBA 2K" die erste (und einzige) Wahl für Basketball-Fans. Nachdem der Konkurrent "NBA Live 13" nun doch nicht erscheinen wird steht "NBA 2K13" als einziger Vertreter des Genres da. Dennoch ruht sich 2K Sports nicht auf seinen Lorbeeren aus.

Da von Electronic Arts auch in diesem Jahr keine Basketballsimulation zu erwarten ist, hat Konkurrent "NBA 2K13" leichtes Spiel. Aber es hätte wohl auch so zur Meisterkrone gereicht. Allein der "Meine Karriere" betitelte Modus lohnt die Anschaffung und stellt mit seinem ungemein motivierenden Belohnungssystem alles bisher Gesehene in den Schatten. Aber auch der Rest ist verdammt gut geraten.

Basketball-Fans, die von "NBA 2K12 " begeistert waren, werden "NBA 2K13" lieben. Denn obwohl das Game nur punktuell verbessert und erweitert wurde, lässt es den Vorgänger alt aussehen. Vor allem der Karrieremodus, in dem es der Spieler vom Rookie in die Hall of Fame schaffen muss, hat es in sich. Ganz gleich, ob Ballverlust, Foul oder missglückter Wurf - jede unglückliche Aktion des virtuellen Schützlings wird mit einer negativen Bewertung abgestraft, sodass sich der Spieler in den wenigen Minuten, die er auf dem Feld steht, keinerlei Fehler erlauben darf. Und das ist alles andere als einfach, wenn er gegen Granaten wie LeBron James antreten muss.

Eine Menge Combos

Somit geht's im ersten Jahr der Karriere eigentlich nur darum, ein bisschen virtuelles Geld zu verdienen und dieses in die Verbesserung der Basistalente oder in neue "Signature Skills" zu investieren. Hierbei handelt es sich um Spezialfähigkeiten, die teilweise Auswirkungen auf das ganze Team haben. Sobald der Karrierezug aber rollt, klingelt die Kasse und der NBA-Profi kann seine Kohle für die wirklich wichtigen Dinge im Leben ausgeben - etwa für Klamotten ...

NBA 2K13

Zuvor sollte man sich jedoch mit der abermals überarbeiteten Steuerung vertraut machen. Besitzer des Vorgängers werden feststellen, dass mit dem rechten Stick in erster Linie gedribbelt und erst in Kombination mit der linken Schultertaste des Gamepads geworfen wird. Wer darüber hinaus Fadeaways, Hop-Jumpshots und Half-Spin-Jumper aufs glänzende Parkett legen will, muss sich eine Menge Combos merken.

Doch auch ohne diese Feinheiten erfordert die Steuerung für Einsteiger einiges an Einarbeitungszeit. Unverständlich, warum die Entwickler dem Game nur ein kurzes Steuerungstutorial spendiert haben. Umso mehr Platz haben sie Jay Z eingeräumt. Der rappende Tausendsassa und Mitbesitzer der Brooklyn Nets, der als Executive Producer des Titels fungiert, wurde nicht nur auf dem Cover verewigt. Auch bei der Musikauswahl spielte er eine entscheidende Rolle. Kein Wunder, dass der Großteil der Songs aus seiner Feder stammt ...

Bombastisch präsentiert

Spielebewertung
NBA 2K13

Hersteller: Visual Concept
Vertrieb: 2K Sports
Genre: Sport
Preis: ca. 50 Euro
Schwierigkeit: Fortgeschrittene und Profis
Alter: ab 0 Jahren

Bewertung

Grafik: sehr gut
Steuerung: gut
Sound: sehr gut
Spielspass: sehr gut
Gesamt: sehr gut

Dennoch: Der Sound ist ebenso bombastisch wie die Grafik und die Präsentation. Die Grenzen zwischen TV-Übertragung und Videospiel sind fließend, was nicht zuletzt auch an den Kommentatoren liegt, die ihren Senf nicht nur zu den Spielzügen abgeben, sondern sich über alle möglichen Themen aus der Welt der NBA austauschen.

Neben dem Karrieremodus bietet das piekfeine Game natürlich auch alle anderen Off- und Online-Spielvarianten, die das Herz eines Fans begehrt. Ach ja, die Möglichkeit, Spielzüge durch Sprachbefehle via Kinect anzusagen, ist nichts weiter als ein netter Gag. Gleiches gilt im Übrigen für den Promi-Haufen mit Teenie-Star Justin Bieber , der neben allen aktuellen NBA-Mannschaften, Dreamteams und Legenden aus unterschiedlichen Epochen zur Auswahl steht. (_teleschau - der mediendienst)

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