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"Warlock: Master of the Arcane" Strategie zum kleinen Preis

22.05.2012 | 08:45 Uhr
Funktionen
Foto: Paradox Interactive

Mit einem Zauberer unterwegs im Reich Ardania: Entwickler Ino-Co Plus überträgt das rundenbasierte Spielprinzip von "Civilization" auf ein Fantasy-Szenario. Doch ein karges Tutorial und fehlende Kampagnen-Missionen lassen das Game schwächeln. Dafür gibts "Warlock" zum Schnäppchenpreis.

Wir zaubern uns ein mächtiges Reich: In "Warlock: Master of the Arcane" vom Strategie-Spezialisten Paradox Interactive setzt sich der Spieler gegen feindliche Warlords durch und erweitert seinen Einflussbereich rundenweise in klassischer "Civilization "-Manier.

Die Welt Ardania ist in lauter sechseckige Felder unterteilt. Hier liegt der Einflussbereich des eigenen Zauberers: eine Hauptstadt mit diversen nützlichen Gebäuden und bevölkert von eigenartigen Spezies. Recht viel mehr sieht man zu Beginn nicht, die Umgebung ist verhüllt vom dichten Nebel des Krieges. Man ahnt jedoch bereits vor dem ersten Schritt auf unbekanntes Terrain: In den Territorien jenseits der eigenen Grenzen wimmelt es vor Kriegern, Ogern, Elementar- und Geisterwesen, die den eigenen Mannen ans Leder wollen. Jeder Schritt sollte deshalb von Anfang an sorgsam geplant sein, um keine verheerende Niederlage zu erleiden.

Die Kampagnen-Missionen fehlen

"Warlock: Master of the Arcane" wirft den Spieler ins kalte Wasser - schon bei der Konfiguration der Startparameter weiß man in keinster Weise, worauf man sich eigentlich einlässt: Nach der Wahl des Schwierigkeitsgrads legt man fest, wie die Spielewelt samt Fraktionen und Unterwelten beschaffen sein soll, um dann aus einer von vorgefertigten Figuren seinen Magier zu wählen oder ihn gar selbst mit Eigenschaften und Boni zu versehen. Mit Menschen, Monstern und Untoten stehen hierfür drei verschiedene Rassen zur Verfügung.

Spiele-Bewertung
Warlock: Master of the Arcane

Hersteller: Paradox Interactive
Vertrieb: Koch Media
Erhältlich ab: 11.05.2012
Preis: Ca. 20 Euro
EAN Code: 4020628089917
Schwierigkeit: Für Fortgeschrittene
Alter: ab 12 Jahren
Multiplayer: nein
Sonstiges: Minimum-CPU mit 1,8 GHz, 2 GB RAM, 3D-Grafikkarte mit 512 MB RAM, 4 GB Festplattenspeicher

Bewertung

Grafik: befriedigend
Steuerung: befriedigend
Sound: gut
Spielspass: befriedigend
Gesamt: befriedigend

Die ersten Schritte in Ardania sind denn auch etwas unbeholfen. Das einleitende Tutorial liefert nur die nötigsten Informationen, es gibt keine Kampagnen-Missionen, an deren Aufgaben man sich entlanghangeln kann. Auch die mitunter etwas unübersichtliche 3D-Grafik der Spielewelt und das dekorative, aber zerfledderte Benutzerinterface machen die ersten Schritte nicht unbedingt leichter. So gilt es, sich im Endlosspiel die Sporen zu verdienen und mangels ausführlicher Anleitung die Finessen der Spielmechanik selbst zu ergründen - was ja durchaus reizvoll sein kann.

"Civilization light" zum Schnäppchenpreis

Man beginnt mit einer Stadt und zwei Einheiten, muss mit den vier Ressourcen Nahrung, Mana, Gold und Forschung jonglieren und stattet seine Metropole mit einer Reihe von Gebäuden aus, die einem neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. So wird es nach und nach möglich, neue Einheiten zu rekrutieren, die die beste Antwort auf die Stärken bestimmter Gegner liefern können. Sobald man sich mächtig genug fühlt, geht es ans Expandieren. Dabei steht einem neben den kriegerischen Mitteln auch eine rudimentäre Diplomatiefunktion zur Verfügung.

Warlock: Master of the Arcane

Auf der Karte finden sich Orte, an denen man Boni abstauben kann. Gleichzeitig entwickelt man über die Forschung neue, wirkungsvollere Zaubersprüche und päppelt so nach und nach seine Truppen hoch. Mit jedem Level-Aufstieg bieten sich neue Möglichkeiten der Spezialisierung oder zur Verbesserung der Kampfkraft.

Fazit: Wer die ersten Hürden von "Warlock" genommen hat, kann sich an einer Art "Civilization light" im Fantasy-Kostüm erfreuen. Zum Schnäppchenpreis von 20 Euro durchaus ansprechende Rundenstrategiekost.  (_teleschau - der mediendienst)

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