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Schwarze und weiße "Pokémon"-Editionen von Nintendo sind alles andere als farblos

27.03.2011 | 09:00 Uhr
Über 150 neue Pokémon der Weißen und Schwarzen Edition für Nintendo DS lassen Kinderaugen strahlen und Eltern schwarz sehen. Oder weiß. Je nach Edition...

Das Spielprinzip der "Pokémon"-Reihe von Nintendo ist seit 13 Jahren unverändert. Auch die Schwarze/Weiße Edition für Nintendo DS ändert daran nicht viel. Süchtig macht die Monsterjagd aber immer noch, auch dank neuer Grafik und spannenderen Duellen.

"Pokémon" Schwarze/Weiße Edition

Das "Pokémon"-Fieber grassiert wieder - und es ist schlimmer denn je: Binnen 24 Stunden verkauften sich die beiden neuen DS-Editionen "Schwarz" und "Weiß" in den USA über eine Million Mal, in Deutschland wanderten innerhalb von zehn Tagen 250.000 Exemplare über den Ladentisch. Und das, obwohl sich an der ewigen Monsteraufzucht in den letzten 13 Jahren kaum etwas geändert hat, nur die Zahl der Tierchen ist ins Unüberschaubare gewachsen. Insgesamt gibt"s nun knapp 650 - 153 davon sind neu!

Wie in den vorangegangen Episoden schlüpft man in die Rolle eines jugendlichen Helden, der auszieht, um der beste Monstertrainer im Land zu werden und nebenbei das finstere Treiben des Teams Plasma aufzudecken. Das fordert die sofortige Freilassung aller Taschenmonster - allerdings weniger aus Tierliebe, sondern aus ganz eigensinnigen Motiven.

Neue taktische Tiefe

Spielebewertung
"Pokémon" Schwarze/Weiße Edition

Hersteller: Nintendo/ Vertrieb: Nintendo 

Multiplayer: 1-2 

Schwierigkeit: Für Einsteiger und Fortgeschrittene 

: 04.03.2011 

Preis: ca. 40 Euro 

EAN Code: 0045496470951 

 

Bewertung 

Grafik: gut

Steuerung: gut 

Sound: gut

Spielspaß: gut 

Alter: ab 0 Jahren

Gesamt: gut 

Das Pokémon, das man sich zum Start ausgesucht hat, bleibt nicht lange allein. Während der Streifzüge durch die Wälder und Wiesen von Einall kommt es immer wieder zu Zufallsbegegnungen mit wilden Exemplaren, die nach zähem Ringen eingefangen werden müssen. Damit lassen sich wiederum andere Pokémontrainer oder gar die acht Arenameister im Land herausfordern. Bei Erfolg gibt"s Erfahrungspunkte, die wiederum neue Fähigkeiten der Viecher freischalten. Statt bislang zwei dürfen nun drei Taschenmonster in den rundenbasierten Kampf geschickt werden. Bestimmte Duellregeln und sage und schreibe 17 unterschiedliche Typen, die alle ihre Vor- und Nachteile haben, sorgen für taktischen Tiefgang. Wer beispielsweise nur auf Feuer-Pokémon setzt, wird gegen Wassermonster ziemlich schnell untergehen. Man sollte also eine ausgewogene Truppe haben, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

Gleiches Spielprinzip, neue Grafik

Kämpfen, aufleveln, Monster und Orden sammeln und gelegentlich einen Plausch mit den Bewohnern der bunten Fantasywelt halten - am altehrwürdigen und suchterregenden Prinzip hat sich auch bei "Schwarz" und "Weiß" nichts geändert. Bei der Präsentation hat Nintendo dagegen ein bisschen nachgebessert. Eine 3D-Perspektive, Kamerazooms und hübsch inszenierte Spezialattacken sorgen für optische Abwechslung. Die wechselnden Jahreszeiten, die sich an der Systemuhr des DS orientieren, machen dagegen auch spielerisch Sinn: Manche der 153 neuen Pokémon tauchen vermehrt im Winter auf, andere lassen sich dagegen ausschließlich mit dem Besitzer der anderen Farbedition per Funk oder über das Internet tauschen.

Nein, viel hat sich nicht geändert. Trotz der Ankündigung von Nintendo, die Reihe einer Generalüberholung zu unterziehen. Man muss also auf den nächsten Ableger hoffen, während man der alten Sammelsucht frönt.
(_teleschau - der mediendienst)

 

DerWesten

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Schwarze und weiße "Pokémon"-Editionen von Nintendo sind alles andere als farblos
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2011-03-27 09:00
Spiele-Kritiken