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Denkspiel

Professor Layton rätselt auf Nintendos 3DS

07.11.2012 | 08:45 Uhr
Professor Layton knobelt jetzt auch in 3D. Im neuen Denkspiel "Professor Layton: Die Maske der Wunder" für Nintendos 3DS.Foto: Nintendo

Mit Hirn, Charme und Zylinder: Nintendos "Professor Layton" feiert ihr 3DS-Debüt und verspricht Rätsel für ein ganzes Jahr. Doch alte Rätsel-Hasen könnten sich von dem neuen Game gelangweilt fühlen. Vieles, was Layton lösen muss, war schon mal da. Neulinge werden allerdings wie gewohnt gefordert.

Es ist nicht nur der 3D-fähige Bildschirm, der dem 3DS-Debüt der "Professor Layton "-Reihe Tiefe verleiht. In "Die Maske der Wunder", seinem mittlerweile fünften Abenteuer, lernt man den Archäologen, Profidenksportler und notorischen Gutmenschen von einer ganz neuen Seite kennen.

Diesmal dreht sich alles um einen mysteriösen Maskenträger, der die Stadt Monte d'Or mit seinen magischen Tricks und dunklen Künsten malträtiert. Er erweckt Gemälde zum Leben, lässt Menschen zu Stein erstarren. Wer ist der Kerl? Woher bezieht er seine Macht? Und was will er mit seinen Aktionen erreichen?

Ein Déjà-vu-Erlebnis

Bis das geklärt ist, müssen Professor Layton , sein Lehrling Luke und die hübsche Assistentin Emmy zahllose Gespräche mit den leicht verschrobenen Bewohnern dieser Comic- und Karnevalsversion von Las Vegas führen, die unterschiedlichsten Lokalitäten mit einer Lupe nach Hinweisen absuchen und ingesamt 150 Denksportaufgaben lösen. Deren Bandbreite reicht von gewitzten Logikrätseln und mathematischen Problemen über Verschiebe-Aktionen bis hin zu Suchbildern und Scherzfragen für Querdenker.

Spiele-Bewertung
Professor Layton und die Maske der Wunder

Hersteller: Level-5
Vertrieb: Nintendo
Erhältlich ab: 26.10.2012
Preis: ca. 40 Euro
EAN Code: 0045496522711
Schwierigkeit: Für Einsteiger und Fortgeschrittene
Alter: ab 0 Jahren
Multiplayer: nein

Bewertung

Grafik: gut
Steuerung: gut
Sound: gut
Spielspass: gut
Gesamt: gut

Neulinge werden durchaus gefordert, zumal nicht alle Rätsel optimal beschrieben sind. Altgediente Begleiter haben bei vielen Aufgaben dagegen ein Déjà-vu-Erlebnis - und dürften sich damit ähnlich fühlen, wie der Zylinderträger selbst. Denn die Lösung des Rätsels rund um den maskierten Gentleman liegt in der Vergangenheit des Professors. Genauer gesagt: in seinen Jugendtagen. In einigen Rückblenden übernimmt man folglich die Kontrolle des 17-jährigen Hershel Layton und erforscht mit ihm sogar in "Zelda"-Manier eine Reihe von Ruinen - eine schöne Idee.

Drei neue Bonus-Inhalte

Wer sich an den Rätseln trotz praktischem Schmierblatt die Zähne ausbeißt, darf auf eine mehrstufige Lösungshilfe zurückgreifen. Die liefert erst dezente, dann eindeutige Ratschläge, kostet den Spieler aber Hinweismünzen, die in den Hintergrundbildern versteckt sind. Wer sich unter die Arme greifen lässt, bekommt jedoch weniger Pikarat - eine Rätselwährung, mit der sich wiederum Bonus-Inhalte und Mini-Spiele freischalten lassen.

Drei sind's diesmal. Mal muss man einen stets nur drei Schritte laufenden Roboter sicher ins Ziel bugsieren, mal die Regale eines Tante-Emma-Landens geschickt füllen. Irgendwann bekommt man sogar ein flauschiges Kaninchen, das bei seinem Zirkusdirektor in Ungnade gefallen ist zum Streicheln und Dressieren anvertraut.

Professor Layton rätselt auf Nintendos...

Rätsel für das ganze Jahr

Das Schönste an dieser Sammlung ausgefuchster Knobeleien sind aber wie bei den Vorgängern die vielen liebevoll inszenierten und erstklassig synchronisierten Zeichentrickfilmsequenzen, die die Geschichte mit ihren etwas hanebüchenen Wendungen zusammenhalten. Weniger gelungen sind dagegen die Versuche, einige Story-Passagen mit arg klobig animierten 3D-Figuren zu überbrücken, die sich nicht so recht ins handgezeichnete Gesamtbild passen wollen.

Mehr als ein Trostpflaster: Nintendo verspricht Rätsel für ein ganzes Jahr. Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung des Spiels steht jeden Tag eine weitere Denksportaufgabe im Nintendo Network zum Download bereit. Wer sich regelmäßig einloggt, bekommt letztlich also weit über 500 Herausforderungen geboten. (_teleschau - der mediendienst)

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