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Rennsimulation

"F1 2012" bietet packende Rennen im Formel 1 Rennwagen

24.09.2012 | 08:45 Uhr
Die Fahrphysik, der Ton, die Steuerung - An "F1 2012" gibt es kaum etwas zu meckern.Foto: Codemasters

Codemasters wird mit seinem neuen Rennspiel "F1 2012" dem Anspruch einer Rennsimulation für Anfänger bis Profi voll gerecht. Mängel aus den Vorgängern wurden größtenteils ausgemerzt. Das Spiel sieht fabelhaft aus und trägt ein beeindruckendes Soundgewand.

Mit "F1 2012" wagt Codemasters den Zielgruppen-Spagat. Zugänglich soll die neue Rennsimulation sein und doch authentisch genug für passionierte Anhänger der Königsklasse. Umfassend, aber nicht erschlagend. Kurzweilig und trotzdem über Monate hinweg motivierend. Ob der britische Genre-Experte mit diesem Anliegen Erfolg hatte oder zwischen allen Stühlen gelandet ist, zeigt der Test.

Vorneweg: "F1 2012" besitzt wie der Vorgänger alles, um Fanherzen auf Touren zu bringen. So finden sich in dem für PC, Xbox 360 und PlayStation3 erhältlichen Titel sämtliche Teams, Fahrer und Strecken der aktuellen Saison wieder - von Red Bull Racing bis HRT, von Saubermann Sebastian Vettel bis hin zum Rüpel Romain Grosjean, von Australien bis Brasilien. Natürlich wird auch ein Zwischenstopp in Austin eingelegt - der einzig neuen und wenig spektakulären Station im Rennkalender.

Einsteigerfreundliches System

"F1 2012"

Neugierige, die sich erstmals an ein F1-Spiel wagen, freuen sich über den "Young Driver Test" - eine Art Fahrschule, in der man in elf Lektionen elementare Grundkenntnisse vermittelt bekommt. Gas geben, bremsen, Kurven richtig nehmen, bei Regen auf der Piste bleiben, der Einsatz der Zusatzsysteme Kers und DRS, eine ganze Runde drehen. Anspruchsvoller wird's nicht. Kein Vergleich zu den Rennlizenz-Herausforderungen in den "Gran Turismo"-Spielen, bei denen auch Profis noch etwas dazu lernen können.

Aber auch bei der Steuerung kommt Codemasters Einsteigern entgegen: Jede Menge Fahrhilfen lassen "F1 2012" fast zur Arcade-ähnlichen Raserei werden. Im Gegenzug macht der Verzicht auf eine eingeblendete Ideallinie, elektronische Bremsassistenten, Traktionskontrolle und eine Rückspulfunktion, die grobe Patzer, Kollisionen und Abflüge ungeschehen machen kann, das Spiel zur echten Herausforderung.

Vielzahl von Spielmodi

Die größten Änderungen gegenüber dem Vorgänger finden sich bei den Modi. Die Möglichkeit, sich eine Saison nach Wunsch mit bestimmten Rundenzahlen und Austragungsorten zusammenzustellen, besteht in "F1 2012" nicht mehr. Stattdessen gibt es nun zwei neue Spielvarianten: Bei der sogenannten "Season Challenge" wird eine verkürzte Meisterschaft mit zehn Rennen à fünf Runden ausgetragen. Wer das Team wechseln will, fordert deren Stammfahrer heraus und schlägt diese in zwei von drei Rennen. Ideal für Leute mit wenig Zeit.

Im ebenfalls neuen "Champions Mode" tritt man nach und nach gegen die sechs aktuell aktiven Weltmeister an, die in ebenso vielen vorgefertigten Situationen besiegt werden müssen. Ein aggressiv attackierender Lewis Hamilton soll beispielsweise mit Slicks auf regennasser Fahrbahn drei Runden lang auf Abstand gehalten werden. Eine nette Idee - allerdings mäßig spannend umgesetzt. Da ist noch viel Luft nach oben.

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