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Elektronischer Sport

Mehr Zuschauer verfolgen Finale der ESL im Netz

16.06.2011 | 15:44 Uhr
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Essen.  Das Finale der Bundesliga für Computerspiele hat bei der Live-Übertragung auf "ESL TV" eine Rekordmarke erreicht. Bis zu 500.000 Fans verfolgten im Netz die Meisterschaft aus dem Kölner Gürzenich - vor Ort waren es dagegen weniger Besucher als zuvor.

Mit dem Leistungsniveau waren die Macher nach den Wettkämpfe zufrieden, nun erfüllten auch die Auswertung des Zuschauerinteresses rund um das 18. Finale der Bundesliga für Computerspiele die Erwartungen. Die höchste nationale Veranstaltung des elektronischen Sports verfolgten am ersten Juni-Wochenende knapp 500.000 Fans, so die Veranstalter. Damit habe sich die Quote im Vergleich zu den Vorjahren verdreifacht. Über ein Streamangebot des Senders "ESL TV" konnten die Anhänger der Electronic Sports League (ESL) die Spiele zeitgleich im Internet verfolgten.

Internationales Interesse

„Die Übertragung der ESL Pro Series Finals aus Köln war ein voller Erfolg“, freut sich Sven Hoffmann, Geschäftsführer der Turtle Entertainment TV GmbH in Köln. „Auch unsere Prognose hinsichtlich der internationalen Ausrichtung hat sich positiv bestätigt.“

Sport an der Tastatur

Der Sender hatte neben der deutschen Kommentierung auch einen Stream für englischsprachige Zuschauer angeboten. Damit wollte das Kölner Unternehmen das wachsende internationale Interesse an der höchsten deutschen Spielklasse bedienen.

Der Sender "ESL TV" überträgt regelmäßig die Großveranstaltungen der Electronic Sports League (ESL). Dazu zählen vor allem die Live-Spieltage der Bundesliga für Computerspiele. Die "Intel Friday Night Games" werden in jedem Jahr in 20 deutschen Großstädten veranstaltet. Bei den Wettkämpfen treten die besten nationalen Teams live vor bis zu 1500 Fans bei populären eSport-Disziplinen wie "Counter-Strike", "Fifa" oder "Starcraft 2" gegeneinander an.

Neuartiges Stream-Verfahren

Zu den Finalbegegnungen der "ESL Pro Series" waren 3500 Fans in den Kölner Gürzenich gekommen. Insgesamt waren die Besucherzahlen damit etwas schwächer als in den Vorjahren. "ESL TV" nutzte bei der Übertragung der Begegnungen in Köln erstmals ein neuartiges Verfahren für den Live-Stream. Mit der Premium-HD-Ausgabe wollten die Kölner die eSport-Partien in einem technisch verbesserten Format anbieten.

Dirk Hein

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