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Medal of Honor: US-Militär spricht Verkaufsverbot aus

06.10.2010 | 11:30 Uhr
Medal of Honor: US-Militär spricht Verkaufsverbot aus

Die kontroversen Inhalte des Kriegs-Shooters "Medal of Honor" bereiten Electronic Arts einige Schwierigkeiten. Trotz inhaltlicher Änderungen darf der Titel nicht in US-Stützpunkten verkauft werden.

In Medal of Honor sind aktuelle Kriegsgeschehnisse Schwerpunkt der Hintergrundgeschichte. Taliban-Einheiten sind der US-Armee jedoch zu viel Realismus, weshalb der US Army & Air Force Exchange Service entschied, diesen Titel nicht zu verkaufen. Der Service steht den Soldaten und ihren Familien zur Verfügung, um verschiedene Produkte günstiger einzukaufen. Zu den Mitgliedern dieses Services gehört auch der Spieleversandhandel GameStop.

EA reagierte auf diesen Einwand und benannte die Taliban-Einheiten um. Army & Air Force Exchange Service Commander Maj. Gen. Bruce Casella erklärte nun jedoch, dass man aus Respekt vor den Betroffenen, die durch dieses Spiel berührt werden, die Entscheidung weiterhin aufrecht erhält.

„Obwohl wir alle Unannehmlichkeiten bezüglich dieser Sache bedauern, bleibt unsere Entscheidung weiterhin bestehen. Ich bin davon überzeugt, dass die Nutzer des Exchange-Shops sich dem bewusst sind und Verständnis für diese Entscheidung haben.“

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Nicole Lange

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Kommentare
06.10.2010
12:37
Medal of Honor: US-Militär spricht Verkaufsverbot aus
von EAnedanke | #1

Gute Werbemaschine hat EA da angeworfen.

Das Spiel wird sich wieder millionenfach verkaufen, trotz beschissenem Onlinekopierschutz

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