Medal of Honor: Mehr Realismus mit Afghanistan
16.03.2010 | 12:00 Uhr 2010-03-16T12:00:00+0100EA hat "Medal of Honor" aus der Versenkung geholt und bringt neben "Battlefield: Bad Company 2" noch in diesem Jahr seinen zweiten "Modern-Warfare-2"-Konkurrenten auf den Markt. Optisch kann der Action-Titel auf jeden Fall schon mithalten.
Die realen Schauplätze der Gegenwart scheinen für Kriegsspiele wieder im Kommen zu sein. EA siedelt beispielsweise nach über zehn Jahren ein "Medal of Honor" nicht zur Zeit des Zweiten Weltkrieges an, sondern im vom Krieg zerrütteten Afghanistan. Zudem wurde in der Frühphase der Entwicklung mit Tier-1-Agenten aus der U.S.-Special-Operations-Community zusammengearbeitet.
Der Spieler wird demzufolge auch in die Haut eines Tier-1-Agenten in einer Gruppe fiktiver Charaktere schlüpfen. Ähnlich wie Infinity Ward bei "Modern Warfare 2" will auch Entwickler EA DICE hohen Realismus und gleichzeitig den Respekt vor den Soldaten bewahren.
„EA hat schon immer Wert darauf gelegt, die Geschichte der Soldaten zu erzählen. Das neue Medal of Honor folgt dieser Tradition. Wir hielten es für wichtig, die Geschichte eines modernen Krieges und der heutigen Elitesoldaten über das wichtigste Medium unserer Zeit zu erzählen – Videospiele", so Sean Decker, VP and General Manager EALA. Ob dieses Vorhaben letzten Endes ähnlich wie bei "Modern Warfare 2" der Effekthascherei zum Opfer fällt, bleibt abzuwarten. Optisch ist das neue "Medal of Honor" bereits überzeugend.
21:07
MoH sieht geil aus, ich freu mich drauf. Wird ein Pflichtkauf!!!