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Nintendo

"Mario"-Schöpfer beklagt Gewalt in Videospielen

22.10.2008 | 16:30 Uhr

Shigeru Miyamoto ist ein begnadeter Spiele-Entwickler und der Schöpfer von "Mario" und "Zelda". In einer Channel4-Sendung sprach er über die Marktposition von Nintendo und Gewalt in Videospielen.

1998 wurde Miyamoto als erstes Mitglied in die Academy of Interactive Arts and Sciences’ Hall of Fame aufgenommen und im März 2006 erhielt er den französischen Kulturorden Ordre des Arts et des Lettres für seine Verdienste um die Spieleprogrammierung. Im Rahmen der Game Developers Conference 2007 wurde ihm der „Lifetime Achievement Award“, ein Sonderpreis für sein Lebenswerk, verliehen.

Nintendo ist seit Jahren das Paradebeispiel für lockeren Familienspaß und bunte Unterhaltung. Mit "Zelda" und "Mario" kann Nintendo einige der erfolgreichsten Videospielhelden vorweisen. Auch „Mr. Nintendo“, Shigeru Miyamoto, sieht das so: „Wir müssen essen, um zu leben - das ist unsere erste Priorität, aber Unterhaltung und die Bereicherung unserer Seelen müssen gleich an zweiter Stelle kommen.“

Keine exzessive Gewalt

Miyamoto hat aber auch eine ganz klare Ansicht in Bezug auf Gewalt in Videospielen. Der "Zelda"-Schöpfer: „Ich bin besorgt darüber, dass viele Entwickler sich nur auf exzessive Gewalt konzentrieren, um den Geist der Spieler anzuregen“, so Miyamoto gegenüber Channel4.  Es gäbe mehr Möglichkeiten als Gewalt, um die Aufmerksamkeit der Spieler zu erlangen.

Nicole Lange

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