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Was die Menschen an Rhein und Ruhr mit einem Lottogewinn machen würden

22.02.2013 | 15:12 Uhr
Was die Menschen an Rhein und Ruhr mit einem Lottogewinn machen würden
Es ist zwar nur ein Gedankenspiel - aber was würden die Menschen an Rhein und Ruhr mit einem plötzlichen Geldsegen anfangen?Foto: Getty

Essen.  Mit dem Lottospielen das große Geld machen? Statistiker winken ab: Die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering. Trotzdem träumen viele Menschen vom Millionengewinn. Aber was würden sie mit so viel Geld überhaupt machen? Wir haben uns an Rhein und Ruhr umgehört, wie die Menschen dort einen großen Lottogewinn investieren würden.

Wer träumt ihn nicht: Den Traum vom großen Lottogewinn ? Sicher jeder von uns hat sich schon einmal ausgemalt, was er im Falle des Falles mit einem dicken Batzen Geld so alles anstellen würde, welche Träume er in die umsetzen würde – und und und. Wir haben uns auf den Straßen des Ruhrgebiets einmal umgehört: Was würden Sie mit einem Sechser im Lotto machen?

Och, da fällt mir so einiges ein“, sagt Rainer Wischmann aus Bochum. Der dreifache Familienvater denkt natürlich an den Nachwuchs: „Rücklagen schaffen“, lautet sein Credo. Aber auch an sich und seine Frau denkt er: „Eine schöne Reise. Am liebsten einmal quer durch die USA. Davon träumen wir schon lange.“ Mit einer Lotto-Million würde da sogar ganz gewiss noch Geld für einen Babysitter übrig bleiben...

Ganz praktisch denkt Gisela Rüdges. Die Frührentnerin aus Essen ist eigentlich wunschlos glücklich, würde mit einem Gewinn ihr Glück aber gerne „vergolden“. „Die Hypothek am Haus ablösen, meinen Kindern und meinen Enkeln etwas abgeben. Das wär’s." Die Frührentnerin denkt vor allem an ihre Mitmenschen - aber auch sich selbst würde sie mit einem Lottogewinn einen Wunsch erfüllen: „Ich wollte ja schon immer mal einen Porsche fahren.“

Die Kinder sind das wichtigste

Bei Ulrike Timm aus Oberhausen haben sich die Wünsche in den vergangenen Jahren geändert. „Das variiert irgendwie“, sagt sie – und macht das auch an der eigenen Familie fest: „Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, große Sorgen.“ Im Falle eines Millionengewinns würde sie jedenfalls in erster Linie nicht an sich, sondern an den Nachwuchs denken: „Meine Kinder sind mir das wichtigste“, sagt sie. Doch auch sie könnte sich Veränderungen im Wohnumfeld vorstellen.

Monique Konietzka studiert in Duisburg und wohnt in Mülheim – noch! „Denn bei einem im Sechser im Lotto würde ich mein SoWi-Studium gegen ein nettes Haus in Spanien tauschen.„Dort würde ich mir dann ein kleines Restaurant aufbauen.“ Und wenn das nicht laufen sollte? „Dann ist es in Spanien immer noch angenehm warm."

Ein Snooker-Tisch im Wohnzimmer - oder eine eigene Firma

Lars Tümming aus Langenfeld ist derzeit eigentlich rundum glücklich : „Ich habe endlich einen Job gefunden, der mir Spaß macht und bin zudem gerade mit meiner Freundin in ein schönes Haus gezogen. Was will man mehr?“ Die Antwort bleibt er nicht lange schuldig: „Mit einem Lotto-Gewinn würde ich mir ein paar extravagante Träume erfüllen“, sagt er.

„Zum einen würde ich mit einem alten Busenfreund mal den längst fälligen Rucksacktrip irgendwo ins Nirgendwo machen. Zum anderen würde endlich ein großer Snooker-Tisch in meinem Wohnzimmer stehen.“ Und als i-Tüpfelchen träumt er von einer eigenen Firma: „Ich habe da einige spannende Ideen. Mit dem nötigen Kleingeld ließe sich da sicher etwas von umsetzen.“



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