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Keine Angst vorm "schwarzen Freitag"

Freitag, der 13 ist als Unglückstag verschrien: Der Aberglaube hat einen christlichen Ursprung.
Freitag, der 13 ist als Unglückstag verschrien: Der Aberglaube hat einen christlichen Ursprung.
Foto: Arno Burgi
Was wir bereits wissen
Freitag, der 13. gilt bei vielen Menschen als ein besonderer Unglücks- oder Pechtag. Zumindest beim Lottospielen scheint das Gegenteil zu stimmen.

Essen.. Nicht erst seit dem Horrorfilm gilt Freitag, der 13. als Unglückstag. Psychologen bestätigen: Die Angst vor einem Freitag, dem 13. kann im Einzelfall sogar dazu führen, dass Betroffene Reisen und Termine absagen oder sich an diesem Tag nicht aus dem Bett trauen. Dieses Phänomen trifft aber offensichtlich nicht auf die deutschen Lotteriespieler zu. Dazu wurde eine Auswertung des Verhaltens der Spieleinsätze deutscher Tipper bei Eurojackpot erstellt.

Höhere Spieleinsätze als an normalen Freitagen

Das Lotterieunternehmen Westlotto hat anlässlich der immer freitags stattfindenden europäischen Lotterie Eurojackpot die durchschnittlichen Umsatzwerte der betroffenen Wochen (Ziehung an einem Freitag dem 13.) in Relation zu ähnlichen Ziehungen mit gleicher Jackpothöhe im restlichen Jahresverlauf gesetzt. Das überraschende Ergebnis: Der scheinbare Pechtag, „Freitag der 13.“ ist im Hinblick auf das Spielverhalten bei Eurojackpot eher ein „Glückstag“. Theo Goßner, Chairman der Eurojackpotkooperation: „Die deutschen Lotteriespieler glauben an das Millionenglück mehr als an die Schwarzmalerei. Bei unserer Überprüfung konnten wir für Ziehungen, die an einem Freitag, dem 13. stattfanden, zum Teil sogar höhere Spieleinsätze verzeichnen als an normalen Freitagen.“

Fazit: Der Glaube an das Positive überwiegt beim Traum vom großen Geldgewinn eben doch gegenüber historisch überliefertem Aberglauben.