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The man who sold the world

02.09.2009 | 12:21 Uhr
The man who sold the world

Der allgemeinen Presse scheint es ein bisschen egal zu sein, aber ich kann und will es einfach nicht verstehen. Nirvana werden in "Guitar Hero 5" in virtueller Form vertreten sein und zwei ihrer Songs spielbar machen. Auch Kurt Cobain ist dabei. Oh man.

Meine erste Reaktion auf die News war seltsam. Irgendwo, in den hintersten Windungen des Gehirns, wollte irgendetwas ganz dringend irgendetwas Anderes kaputt machen, nur um irgendwem zu zeigen, dass wiederum etwas vollkommen Anderes grundlegend falsch läuft.

Wer bitte kam auf diese makabere Idee, Kurt Cobain als singenden und tanzenden Avatar in das Spiel mit aufzunehmen? Bitte nicht falsch verstehen, auch ich habe mir schon immer Nirvana-Tracks in einem Musikspiel gewünscht, allen voran „Smells Like Teen Spirit“. Aber die virtuelle und visuelle Verwurstung von Kurt Cobain ist doch ordentlich geschmacklos. Plötzlich ist er wieder da. Auferstanden aus dem selbst erwählten Freitod. Wer möchte, kann ihn jetzt sogar als Performer von Bon Jovis „You give love a bad name“ auswählen. Da passt der Refrain eigentlich ganz gut: „Shot through the heart and you’re to blame“ - die Banalität des Ganzen macht es für mich viel schlimmer, als es eigentlich ist.

Aber fangen wir doch besser erst mal von vorne an ...

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Daniel Budiman

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