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Das Schwarze Auge

"Drakensang" im Test

07.08.2008 | 20:35 Uhr
"Drakensang" im Test

Wie wir euch schon angedroht haben, veröffentlichen wir heute unseren ersten Teil des "DSA: Drakensang" Tests. Mit scharfen Schwert und starken Amazonen machen wir uns auf ins erste Abenteuer.

Von Pen&Paper zu Tastatur und Maus

"Das Schwarze Auge" kennt wohl jeder Rollenspiel-Fan. Das bedeutet eine lange Geschichte und viele Spieler die ihr Spiel ungern verschandelt sehen möchten. Wir haben uns dazu entschieden, eine Reise durch Aventurien, der Spielwelt von "DSA", zu machen. In der Einleitung unseres Handbuches heißt es: „Hunderttausende von Stunden harter Arbeit waren notwendig, um in den letzten drei Jahren dieses Rollenspiel aufleben zu lassen.“ Und weiter: „Wir hoffen, Dir mit dem Spiel viel Spaß, Freude und unzählige Stunden des Abenteuers und der Spannung bereiten zu können.“ Nun, das hoffen wir auch. "Die Nordland-Trilogie" hat uns damals in eine tolle Welt, voller Spielspaß geführt. Zwölf Jahre haben wir seit dem letzten "Nordland"-Teil auf einen neuen "DSA"-Titel gewartet und nun ist er da.

Ein Freund in der Not

Ein ernster Brief ereilt uns am Anfang des Spiels. Es ist unser Freund Ardo vom Eberstamm, der uns um Hilfe in einer schlimmen Zeit bittet. Er wünscht, dass wir sofort in die Stadt Ferdok kommen, um ihn dort zu treffen. Natürlich machen wir uns sofort auf den Weg. Allerdings gestaltet sich die Reise in  die wichtige Handelsstadt schwieriger als erwartet und so müssen wir erst einige Abenteuer bestehen.

Gestatten, Aldon Wolkengruß

Das Inventar aus "Drakensang".

Die Charaktererstellung ist in einem RPG ja nicht ganz unwichtig. Da bekommt ihr auch in "Drakensang" eine hübsche Auswahl der allüblichen Rassen geboten. Zwerg, Krieger, Amazone, Dieb, Elf oder Magier – Alles ist vertreten. Zu unserem Bedauern können keine individuellen Änderungen an den Charakteren vorgenommen werden. Schade, denn die Modelle sahen streckenweise etwas pomadig aus. Da wir aber schon immer an der Elfenrasse hängen, suchen wir uns einen kämpferischen Auelf aus: Aldon Wolkengruß. Die Namen sind ziemlich verschroben aber das kennt man ja als "DSAler". Mit einer Übersicht von Basiswerten, Eigenschaften und Vor- und Nachteilen der jeweiligen Rasse, bekommen wir einen guten Überblick der unterschiedlichen Fähigkeiten geliefert.  Wer nicht alles der Vorgabe überlassen will, kann im Expertenmodus seinen Helden noch den eigenen Wünschen anpassen. In diesem Modus könnt ihr so gut wie jeden Wert selbst bestimmen und perfektionieren.

Sehr interessant sind dabei die Talente des Charakters. Während sich manche Rassen einen Vorteil durch das Betören von Menschen verschaffen, haben andere wieder sehr hohe Werte in der Tier- und Pflanzenkunde, was einen großen Vorteil in der Wildnis bringt. Das gleiche gilt auch für die Kampftalente. Ein Elf kann beispielsweise phänomenal mit dem Bogen umgehen, während ein Krieger den Zweihänder gut beherrscht. Im Laufe der Zeit können diese Talente ausgebaut und erlernt werden.

Ist unser Held geboren stehen wir direkt vor den Toren von Avestreu, einer Vorstadt von Ferdok. Bevor wir aber nach Ferdok kommen, werden wir erstmal festgehalten. In die Stadt kommt nur, wer Vertrauenswürdig ist. Wir müssen dafür unbedingt zwei Fürsprecher aufweisen können. Die erste Aufgabe steht somit also bevor und wird sofort in unserem Questbuch eingetragen.

Dieses Questbuch wird uns zukünftig alle unerledigten, gescheiterten und erfolgreichen Aufträge aufzeigen. Bei dieser Gelegenheit müssen wir uns auch gleich die gesamte Benutzeroberfläche ansehen. Neben einer Welt- und Umgebungskarte können wir gleichzeitig auch auf die gesamte Party (Charakter-Gruppe) zugreifen, den Kampf- und Bewegungsmodus einstellen, unsere Quickslotleiste sehen und unseren Charakterbogen aufrufen. In der Quickslotleiste sind gebräuchliche Gegenstände und Zaubersprüche aufbewahrt. Via Tastatur-Nummernblock können wir alle Gegenstände im Slot schnell aufrufen und benutzen. Für einen schnellen Kampf unerlässlich, wie wir später noch merken werden.

Meine Anziehpuppe

Das Inventar in Form einer Anziehpuppe ist ein altbekanntes Markenzeichen eines Rollenspiels. Das ist in "Drakensang" nicht anders. Übersichtlich und einfach verzichtet Entwickler Radon Labs hier auf jeden überflüssigen Schnickschnack und besinnt sich auf die Dinge, die wichtig sind: Benutzerfreundlichkeit. Die unterschiedlichen Kleidungsstücke und Waffen platzieren wir dort, wo sie Sinn machen. Die Mode ist zwar nicht gerade ein Hingucker, aber dafür erfüllt sie ihren Zweck.

Mit unserem ersten Auftrag, der Beschaffung zweier Fürsprecher, beginnen gleichzeitig viele kleine, ineinandergreifende Aufbau-Quests, die unsere Erfahrungspunkte hochschnellen lassen. Auch wenn der Kampf gegen die, anfangs noch unspektakulären Wolfsratten etwas zäh wirkt, dient es der eigenen Entwicklung.

Sprich mit mir

Was uns in unseren ersten Abenteuerstunden aufgefallen ist, waren die Dialoge. Inhaltlich grandios und lyrisch, verpufft die Stimmung etwas wegen der fehlenden Synchronisation. Nur die ersten Zeilen sind synchronisiert, der Rest ist schnöde Textwüste. Dafür liefern sich unsere Mitstreiter im Verlauf der Zeit, immer wieder amüsante Wortgefechte. Das bekommen wir auch gleich richtig schön in unserem ersten Quest vorgeführt. Zwei Lehrlinge vermissen ihren Magier-Lehrer. Man habe ihn bei einer genauen Untersuchung des köstlichen Ferdoker Bieres aus den Augen verloren. Unsere Mission: Den Zauberer im berüchtigten Dunkelwald suchen…

In unserem nächsten Test-Teil von "Drakensang", erzählen wir mehr über unsere Reise und nehmen das Kampfsystem auseinander.

-> Drakensang - Der Test beginnt

-> Erlebnisberichte im Forum

Nicole Lange

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Kommentare
11.08.2008
14:40
Drakensang im Test
von Nicole Lange | #3

Hallo Dardren,
die Fotostrecke kommt im zweiten DSA-Teil. :)

2. Kommt natürlich auf den Titel drauf an, aber Spiele die beim Testen Spaß machen, spielt man natürlich auch gerne in der Freizeit. Wenn man sie hat. Obwohl ein Tag ohne Spiele auch mal ganz erholsam ist. ;-)

DSA entwickelt sich wirklich sehr gut.

11.08.2008
14:37
Drakensang im Test
von The Gamer | #2

Das Spiel nimmt wirklich immer mehr an Fahrt auf. Ich bin wirklich begeistert.

08.08.2008
12:58
Drakensang im Test
von Dardren | #1

schöne Spiel habs ja schongeschrieben.

Aber Frage, macht ihr für Drakensang auch eine Fotostrecke wie z.B. bei die Siedler?
Ich spiel es zwar auch, aber man kann ja ne ganze Menge entdecken.

Und Frage: macht euch das neben der Abrit auch Spaß solche Spiele anzutesten ^^ WIll auch

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