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Die Spiele-Highlights der E3 2010

22.06.2010 | 13:36 Uhr
Die Spiele-Highlights der E3 2010

Wir haben uns die Spiele-Highlights der E3 angesehen und eine erste kleine Vorschau zusammengestellt. Von „Killzone 3“ bis „Epic Mickey“ ist alles dabei.

Obwohl die E3 2010 die Überraschungstitel vermissen ließ, gibt es dennoch einige Spiele, auf die man sich in Zukunft freuen kann. Wir haben uns einige der Messe-Highlights angesehen und einen ersten Eindruck dazu verfasst.

Dead Space 2

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Der Horror geht weiter. EA zeigt mit dem neuen E3-Trailer zu Dead Space 2, in wenigen Sekunden wovor man sich fürchten darf.

Fans dürfen sich wieder auf eine Ladung Weltallhorror freuen. Mit „Dead Space 2“ kommt am 25. Januar 2011 die Fortsetzung des angesehenen Actionspiels. Drei Jahre sind seit den Vorfällen auf der USC Ishimura vergangen und Protagonist Isaac Clarke hat sich mittlerweile an einem Ort nahe des Saturns niedergelassen. Allerdings kommt er auch dort mit der todbringenden Infektion aus Teil eins in Kontakt, die das Leben aller bedroht.

Atmosphärisch und mit einigen Neuerungen ausgestattet, will man diesmal eine tiefere Bindung zum Hauptcharakter schaffen. Zum ersten Mal hört man Isaac sprechen und sieht auch sein Gesicht. „Dead Space 2“ soll zudem actionreicher sein. Viele Fans waren anfangs skeptisch, ob die dichte Atmosphäre verloren gehen könnte. In der Tat konnte man an einigen Stellen ein deutlich höheres Tempo als im ersten Teil feststellen. Manche Abschnitte sind voll mit Monstern und lassen einem kaum Luft zum Atmen. Isaacs Verhalten hat sich dabei ebenso verändert. Er wirkt flinker und kann sich (im neuen Raumanzug) stärker zur Wehr setzen. Was allerdings bitter nötig ist, denn auch die Mutationen haben neue Gestalt angenommen und bringen nun weitere gefährliche Kreaturen hervor. Wie hektisch sich diese Momente wirklich im Spiel anfühlen, bleibt abzuwarten.

Dennoch ist der erste Eindruck von „Dead Space 2“ durchweg positiv. Entwickler Visceral Games scheint eine tolle Inszenierung und die nötige Balance zwischen Action und Psycho-Horror geschaffen zu haben.

Medal of Honor

Medal of Honor

Eigentlich war die Präsentation von „Medal of Honor“ nur der Hinweis darauf, dass es kein „Battlefield: Bad Company“ sei. Im Spiel werden beispielsweise reale Schauplätze aus Afghanistan vorkommen und es wird mehr Wert auf Fertigkeiten und Authentizität gelegt als in „Battlefield: Bad Company“. „Medal of Honor“ soll ernster angelegt sein. Spielerisch wird man jedoch auf alles setzen, was das Genre ausmacht. „Team Assault“, eine Art Deathmatch-Modus, und die beeindruckend große Spielwelt sind nur zwei Vorteile des Spiels. Uns konnte der erste Auftritt jedoch noch nicht ganz überzeugen, momentan sieht es eher nach einem normalen Kriegs-Shooter aus, der ähnlich wie „Modern Warfare 2“ im Vorfeld angibt, ernsthaft und authentisch zu sein.

Killzone 3

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Killzone 3

Einer der Haupttitel für die PlayStation 3 geht in eine neue Runde. Die Geschichte fängt da an, wo sie im zweiten Teil aufgehört hat. Sie spielt auf demselben Planeten, diesmal legt man jedoch mehr Aufmerksamkeit auf die Helghast: woher sie kommen, was sie tun und weshalb. Die beiden Protagonisten Sev und Rico müssen sich diesmal sogar mit Jet-Pack-beladenen Maskenträgern herumschlagen. Im weiteren Verlauf bekommt man aber die Möglichkeit, auch selbst durch die Lüfte schweben zu dürfen. Generell hat man das Gefühl, einen Actionblockbuster zu spielen. Gewaltige Explosionen und eine tolle Optik machen „Killzone 3“ zu einem echten Hingucker. Zudem wurde die Steuerung optimiert und ausgebaut, was sich in den Nahkämpfen zeigt. Diese werden mit netten Animationen ausgeschmückt und sorgen für eine ruppige Stimmung.

Nicht zu vergessen ist natürlich die 3D-Unterstützung von „Killzone 3“. „Weil wir es können“, ist die simple Antwort der Entwickler, wenn man nach dem „Warum“ fragt. So entstehe ein noch intensiveres Spielgefühl. Warum also nicht? Es ist eine tolle Sache. Hinzu kommt natürlich auch die Unterstützung für Sonys Move-Steuerung, die sich aber noch in der Entstehung befindet. Das Entwicklerteam ist hier noch vorsichtig mit seinen Aussagen. Man wolle nicht zu viel im Vorfeld verraten. Momentan harmoniere beides sehr gut miteinander, es sei auch „nur“ eine freiwillige Option, Teil der Hardware. „Wir haben noch nicht das Maximum von dem lokalisiert, was machbar ist.“, geben die Entwickler zu verstehen. Man darf sich „Killzone 3“ also schon mal auf die Merkliste schreiben. Für eine nahtlose Story-Anbindung sollte man sich aber erst mal die Vorgänger zu Gemüte führen.

Epic Mickey

Epic Mickey

Mickey soll die Nummer eins der Gaming-Helden werden. Zumindest, wenn es nach Entwicklerlegende Warren Spector geht. Laut Spector war man bei Disney sogar begeistert vom neuen Stil der Comic-Ikone. Die Grundstimmung ist dunkler, dennoch hat die Welt einen verspielten Anstrich. Apropos Farbe: Malen sowie Radieren sind die wichtigsten Bestandteile der Spielmechanik.

Obwohl „Epic Mickey“ anfangs auch für andere Konsolen angedacht war, ist man jetzt doch froh, die Maus auf der Wii präsentieren zu können. „Es ist Mickey, es ist ein Cartoon. Malen und Rennen sind das, was wir machen wollen. Die Wiimote ist dafür offensichtlich geeignet und irgendwie auch logisch“, erklärt Spector.

Die Spielwelt Wasteland könnte fast einem Tim-Burton-Film entsprungen sein. Der Zauberer Yen Sid hat sich die Welt unter den Nagel gerissen, die alles beinhaltet, was Disney jemals kreiert hat. Aussortierte Charaktere, Kostüme aus den Erlebnisparks, Konzepte von Charakteren, die niemals benutzt wurden. All das haben die Entwickler zu einem wirklich interessanten Konzept zusammenfügt. Im Laufe der Handlung soll der Spieler des Öfteren vor Entscheidungen gestellt werden, die gut oder böse ausgelegt werden können. Entscheidungen haben in der Hinsicht Konsequenzen und können Mickey zu einer richtig bösen Ratte machen.

„Epic Mickey“ bietet so viele interessante Elemente, die den Titel zu einem der besten Spiele für Wii machen könnten. In diesem Jahr soll man sich bereits in das Abenteuer stürzen können.

Kane & Lynch 2

Kane & Lynch 2

Wirklich nett sind Kane und sein Kumpel Lynch zwar nicht, doch der erste Teil schaffte es, die Charaktere so überzeugend zu zeichnen, dass man sich über die spielerischen Defizite nicht mehr aufregen konnte. Viel wollte man zur Story bisher noch nicht sagen, doch Kane und Lynch sind nach den Ereignissen des ersten Teils und nach drei Jahren Trennung wieder ein Team, das in den Straßen Chinas für viel Unruhe sorgt.

Ziel des zweiten Teils ist es unter anderem, Filmmechanismen zu nutzen, um „Kane & Lynch 2: Dog Days“ realistisch darzustellen. Grafisch ist der Eidos-Titel jedoch noch nicht in der Oberklasse anzusiedeln. Die Animationen wirkten eher steif und nicht besonders natürlich, wohingegen die dynamischen Kameraeinstellungen und der abwechslungsreiche Spielablauf einen guten Eindruck machten. Zudem sah das Deckungsverhalten sehr gut umgesetzt aus, was für ein Actionspiel immens wichtig ist. Für die Entwickler war das einer der Schwerpunkte. Auch die künstliche Intelligenz wurde überarbeitet und für Multiplayer-Fans werden neben dem Online-Koop-Modus auch weitere Varianten zur Verfügung stehen. Einige davon haben wir hier bereits vorgestellt.

Portal 2

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Portal 2

Portal ist wieder da, ebenso wie die Charaktere aus Teil eins: Chell und unser aller liebster Zentralrechner GlaDOS. „Portal 2“ soll den Spielern quasi das geben, was man im ersten Teil noch vermisst hat: eine längere Spielzeit. Das war aber auch einer der wenigen Kritikpunkte am ansonsten hervorragenden Spiel. Und siehe da: „Portal 2“ wartet auch mit neuen Aufgaben. Diese sollen das Spiel zwar nicht härter, aber dynamischer und vor allem umfangreicher machen.

So katapultieren euch Sprungbretter im Boden beispielsweise an vorbestimmte Orte, ihr müsst mit Prismen Laserstrahlen umlenken und Überwachungsstationen zerstören. Zwei Flüssigkeiten verändern zudem die Lauf- und Sprungeigenschaften von Chell. Propulsion-Gel lässt euch schneller rennen, während Repulsion-Gel weitere Sprünge erlaubt. Diesmal ist man jedoch nicht ganz alleine unterwegs. Während euch der erste Teil noch recht einsam durch die Räume streifen ließ, schaltet sich nun hin und wieder ein neuer Begleiter ein, der optisch etwas an HAL 9000 aus „Odyssee im Weltraum“ erinnert. Er hilft unter anderem beim Öffnen von Türen oder ähnlichen Problemen.

Die Faszination von "Portal" nimmt im zweiten Teil nicht ab, weshalb wir von einem Erfolg ausgehen. Nächstes Jahr soll „Portal 2“ für PC, MAC, Xbox und PS3 erscheinen.

Der zweite Teil unseres E3-Specials folgt in den kommenden Tagen. Weitere Infos und News von der E3 findet ihr unter den folgenden Links.

Weitere Themen:

Die Spiele-Highlights der E3 2010

Nicole Lange

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