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Assassin’s Creed 2: Schöner spielen in Venedig

12.06.2009 | 17:30 Uhr
Assassin’s Creed 2: Schöner spielen in Venedig

"Assassin’s Creed" war schon ein Erfolg, aber der zweite Teil scheint noch eine Spur interessanter zu werden. Neuer Held, neue Umgebung und Leonardo da Vinci als „Q“-Ersatz. Klingt doch spannend, schauen wir es uns mal an.

Erst einmal vergessen wir das ganze „Teil zwei ist besser, weil wir auf die Fans gehört haben“-Gerede und konzentrieren uns auf die Fakten. "Assassin’s Creed 2" hat einen neuen Protagonisten: Ezio Auditore de Firenze, kurz Ezio. Der neue Attentäter durfte sein Können auch gleich in einer Demo auf der E3 unter Beweis stellen. Das gezeigte Level war allerdings ein eigens für die Messe gefertigter Auftrag, den es so im Spiel nicht geben wird. Dennoch bleibt der Hauptschauplatz Italien im Renaissance–Zeitalter. Venedig war dementsprechend auch der Schauplatz der Demo.

"Assassin’s Creed 2" wird nach Angaben der Entwickler jedoch nicht der letzte Teil der Reihe sein. Vielmehr ist eine Trilogie geplant. Desmond, das Alter Ego von Altair und jetzt Ezio, wird auch im dritten Teil von "Assassin’s Creed" dabei sein. Die Geschichte ist also längerfristig angesiedelt, was es umso wichtiger macht, dass "Assassin’s Creed 2" stimmig zum Vorgänger und Nachfolger wird.

Leonardo ist Ezios „Q“

Video
Ubisofts Assassin's Creed 2

Wie wir der Demo ansehen konnten, wurde auf grafischer Basis einiges aufgefrischt. Venedig sieht, in schwaches Mondlicht getaucht, einfach nur traumhaft aus, und man vergisst fast, dass dies der Schauplatz eines Action-Adventures ist. Der Stil des Spiels bleibt dabei sehr nah am ersten Teil. Ezios Kleidung und Gestik erinnern stark an Altair. Kunststück, es ist ja auch noch immer Desmond, der dank Animus-Technik in der Renaissance-Verkleidung steckt. So ersparen sich die Entwickler zumindest größere Design-Änderungen für den Charakter.

Spielerisch soll einem "Assassin’s Creed 2" mehr Freiheiten und Abwechslung als der erste Teil geben. Das klingt schon mal nicht schlecht, vielleicht müssen wir dann auch nicht mehr über 100 Aussichtsplattformen erklimmen. Wo wir früher nur fünf Missionstypen zur Auswahl hatten, gibt es jetzt 15, die allesamt frei wählbar sein sollen. Untersuchungen und Recherchen wie im ersten Teil sollen das Spiel nicht mehr behindern.

Die Leute kommen auf Ezio zu und geben ihm Aufträge - so einfach kann das laufen. Es wird sich auch nicht mehr alles um Attentate drehen, versichern die Entwickler. Na ja, in der Demo war es aber noch so. Im weiteren Spielverlauf werdet ihr Aufträge als Personenschützer, Bote oder Dieb zusätzlich bewerkstelligen müssen.

Hier stellt sich die Frage, ob das Ganze dann wirklich so viel mehr Abwechslung bieten wird. Wer die Diebstahlaktionen aus "Assassin’s Creed" kennt, weiß, wie „spannend“ die waren – also in Wirklichkeit eher nervig und umständlich.

Ezio kämpft zur Not auch mit den Waffen der Gegner.

Als neuer Attentäter braucht es zusätzlich neue Techniken, und da stoßen wir gleich auf einige Gameplay-Änderungen. Dass Protagonist Altair im ersten Teil nicht schwimmen konnte, war ein Problem, das die Entwickler im zweiten Teil aufgefasst haben. Ezio kann im Vergleich zu seinem Vorgänger nun schwimmen und tauchen, was wir in der Demo auch kurzzeitig sehen konnten.

Auf den Straßen können wir mit Dieben und anderen dunklen Gestalten Geschäfte machen und sie dafür auch bezahlen. So helfen sie uns in den Aufträgen beispielsweise auch mal beim Beseitigen einer Leiche. Obwohl das Kampfsystem als solches recht unbehandelt wirkt, gibt es doch einige Verbesserungen, die dabei helfen, Gegner aus Verstecken anzugreifen oder sie zu überraschen.

Für die Waffen und Gadget-Ausrüstung steht Ezio zudem ein sehr bekannter Mann zu Seite: „Leonardo da Vinci ist für ihn das, was „Q“ für James Bond ist“, erzählt Ubisofts Creative Director Patrice Desilets.

Gute Aussichten

Mit einem so kreativen Mann im Hintergrund kann Ezio ja nur coole Sachen im Gepäck haben. Das zeigt sich besonders bei den neuen Waffen, die er mit sich führt. Zusammengefasst scheint sich wirklich einiges getan zu haben.

Ob die Story den hohen Erwartungen standhält, ist noch ungewiss. Optisch und spielerisch macht "Assassin’s Creed 2" zumindest einen guten Eindruck. Wunderschöne Städte und tolle Animationen waren jedoch nie ein Garant für ein gutes Spiel. Die Gameplay-Änderungen schaffen hier die größte Zuversicht, dass Ezio ein guter Nachfolger von Altair wird.

Ach ja, und wer bei der ganzen Sache Jade Raymond vermisst hat: Keine Angst, sie ist immer noch involviert und stellt ihre Dienste als Executive Producer von "Assassin’s Creed 2" zur Verfügung. Für sie rückt Patrick Desilets ins Rampenlicht. Doch wenn man jemanden wie Jade Raymond schon in den eigenen Reihen hat, lässt Ubisoft die gute Dame doch nicht zu Hause. Hier könnt ihr euch ansehen, was sie auf der E3 noch alles zum Spiel zu sagen hatte.

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Nicole Lange

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Kommentare
18.01.2010
21:04
Assassin’s Creed 2: Schöner spielen in Venedig
von FanVomSpiel | #3

ich kaufe erstmal assassins creed und danach 2

15.06.2009
13:36
Assassin’s Creed 2: Schöner spielen in Venedig
von derderimmerschreibt | #2

Sieht jetzt nicht wesentlich anders aus, als im Vorgänger. Aber mal abwarten bis es da ist und wir mehr erfahren.

12.06.2009
19:26
Assassin’s Creed 2: Schöner spielen in Venedig
von eyelove2funk | #1

Super genial. Der erste Teil war schon klasse, wenn auch ziemlich schwer. Der Gameplaytrailer von der E3 ist auch klasse: http://www.youtube.com/watch?v=NdtucOTdNMI

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