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Studie

Gamer schlafen weniger

11.06.2009 | 17:30 Uhr

Auf der Veranstaltung SLEEP 2009 wurden die neuesten Erkenntnisse zum Schlafverhalten bei Gamern vorgestellt. Nach dieser Studie schlafen echte Spieler wesentlich weniger als Gelegenheits- oder Nicht-Gamer.

Wenig Schlaf ist besonders bei anstrengenden Berufsgruppen nichts Außergewöhnliches. Doch auch zu viel Zeit kann für das Schlafverhalten nicht gut sein. So sollen besonders Gamer in der Woche zu wenig Schlaf bekommen.

Spieler, die mehr als sieben Stunden pro Woche spielen, schlafen in der Regel weniger als Gelegenheits-oder Nicht-Gamer, wie die neue Studie behauptet. Exzessive Spieler sollen demnach eine "deutlich schlechtere Schlafhygiene" haben und unter der Woche weniger als die andere Spieler schlafen. Darüber hinaus würden sie über den Tag eine stärkere Schläfrigkeit verspüren. In der Studie stehen besonders Spieler von Online-Rollenspielen, oftmals ein Synonym für ein langes Spielverhalten, als Aushängeschild für diese Erkenntnis.

Spieler, die angaben, durch Spielen ihr Schlafverhalten negativ zu beeinflussen, schliefen im Schnitt 1,6 Stunden weniger als andere. Spieler, die zugaben, ein Suchtverhalten an den Tag zu legen, sahen sich in ihrem Schlafverhalten jedoch nicht beeinträchtigt. Für Amanda Woolems, die diese Studie vorstellte, war das überraschend.

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Nicole Lange

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