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Gamescom 2010

Game-Inhalte als Kunst

10.08.2010 | 11:06 Uhr
Game-Inhalte als Kunst

Mit Videospielkunst auf Leinwänden wartet die Ausstellung „The Art of Games“ auf der diesjährigen Gamescom auf. Aruba Events, die unter anderem auch das "Living-Games-Festival" ins Leben gerufen haben, setzt damit erneut ein Zeichen für die Etablierung des Mediums Games als Kulturgut.

„The Art of Games zeigt dem Betrachter Szenen, die er im Spiel kaum oder gar nicht wahrnimmt, weil er sich auf die Handlung konzentriert. Durch das Herauslösen aus dem dreidimensionalen Gesamtkontext entstehen gänzlich neue Eindrücke, die auch Game-Kenner nicht immer auf Anhieb dem richtigen Spiel zuordnen können“, behauptet der Initiator dieser Ausstellung, Stephan Reichart. „‚The Art of Games zeigt eine andere Sichtweise auf Videospiele. Die Bilder nehmen diesem rasanten Medium die Geschwindigkeit und lassen so eine Wahrnehmung zu, die sich ansonsten nicht einstellt.“

Unter den Ausstellungsstücken befinden sich auch so genannte Concept-Arts. Diese Illustrationen zeigen die Ideen von Game-Designern, bevor nur ein Pixel Computerspiel programmiert ist. Für Spiele-Fans sind sie vor allem deshalb interessant, weil zwischen Concept-Art und dem fertigen Produkt häufig große Unterschiede liegen. "The Art of Games" bietet somit Eindrücke von der Entstehung eines Videospielcharakters und den Leveln, in denen er sich bewegt. Die Ausstellung ist während der gesamten Messetage über in Halle 6 C-050 zu sehen.

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Nicole Lange

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