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EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“

25.11.2008 | 16:14 Uhr
EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“

Am 20. November fand in München ein Kongress mit dem Namen "Computerspiele und Gewalt" statt. Eingeladen waren durchweg Wissenschaftler und Journalisten, die einen Zusammenhang zwischen Computerspielen und Jugendgewalt sehen. Darunter auch Regine Pfeiffer. Sie bezeichnete EA als „Schweinefirma".

Wenn in einer so genannten Expertenrunde nur Gegner des diskutierten Themas zu Wort kommen, ist das nicht unbedingt förderlich. So war es auch am 20. November in München. Dort fand ein Kongress statt, der den Zusammenhang von Computerspielen und Gewalt thematisierte. Unter den geladenen Wortführern waren unter anderem Regine Pfeiffer, die Schwester von Christian Pfeiffer, dem Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, und TV-Journalist Rainer Fromm (Frontal 21). Letzterer verglich Strategiespiele mit der Judenverfolgung im Dritten Reich. Es könne nicht sein, dass es in einem Kriegsspiel möglich ist, Giftgas einzusetzen.

Psychologe Thomas Mößle vom Kriminologischen Institut Niedersachsen stellte hingegen eine Studie auf, die belegen sollte, dass die USK untauglich sei, Jugendliche vor nicht geeigneten Inhalten zu schützen.

Für den größten Aufreger sorgte jedoch Regine Pfeiffer. Diese bezeichnete den Spielehersteller Electronic Arts als Schweinefirma, weil der Konzern aufgrund seiner Spielinhalte nicht verklagt werden kann.

Lob und Ehrung für die "Schweinefirma"

EA-PR-Chef Martin Lorber äußerte sich zu diesem Vorfall gegenüber Golem und forderte Frau Pfeiffer auf, „sich in aller Form zu entschuldigen - jedenfalls, wenn sie die Chance wahren möchte, in Zukunft wieder ernst genommen zu werden.“

Weiterhin sagte Lober: „Die Veranstalter hatten kein Interesse daran, mit den Leuten zu diskutieren. […] „Wenn ich jetzt höre, auf welch niedrigem Niveau dort offensichtlich diskutiert wurde, bin ich froh, keine Zeit verschwendet zu haben.“

Erst kürzlich wurde EA vom Times Magazin für "Spore" ausgezeichnet. Das Spiel wurde unter die Top 20 der besten Erfindungen 2008 gewählt. Daniel Feld von EA sagte dazu: „Spore in der Reihe der besten Gadgets 2008 eines so bedeutenden Magazins zu sehen, macht uns stolz. Insbesondere deshalb, weil es zeigt, dass interaktive Unterhaltung den Kinderschuhen entwachsen ist und als kulturell bedeutsames Phänomen angesehen wird.“

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Nicole Lange

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Kommentare
26.11.2008
13:34
EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“
von voltago | #22

Da hilft nur eines, - diese sogenannten ExpertenInnen digitalisieren, und dann Aufruf zum fröhlichen Halali (zum Abschuß freigeben wäre ja wohl zu hart, zu böse, - nicht gut! :) )
Vielleicht käme noch ein Tron, 2. Teil dabei raus. ROFL
Gruß

26.11.2008
01:21
EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“
von Dschango | #21

Der gute Herr heißt Lorber, nicht Lober, bitte ändern!!!

26.11.2008
01:21
EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“
von gamer | #20

Was meint ihr wohl, was hier gespielt wird:
http://www.derwesten.de/nachrichten/games/2008/11/24/news-93353159/detail.html
Da wird auch mit Kampfgase einsetzen gespielt - und keiner redet vom Holocaust, nur weil es von gewissen Kreisen zu den verbotenen Worten gezählt wird.

25.11.2008
15:32
EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“
von ElKonsolero | #19

Gehts noch? Ich mein gut man kann auch als Zocker von EA halten was man will, aber sie ohne ersichtlichen Grund öffentlich zu beleidigen geht zu weit.

Desweiteren, wie kann man einen Mann weiterhin im Fernsehen (auch noch bei den Öffent. Rechtlichen) zeigen, der Strategiespiele mit der Judenverfolgung vergleicht. Den selben Vergleich könnte ich bei dieser irren Konferenz dieser Experten anstellen, was allerdings den Opfern und den Hinterbliebenen des 3. Reiches gegenüber respektlos wäre.

Auch fraglich ist, wie der Veranstalter nur solche Idioten einladen kann und wie man solche Experten auch noch für voll nehmen kann.

Stattdessen hätte man lieber auch Spielefirmen und Zocker einladen sollen um eine gute Diskussion zu führen, wobei bei denen eh schon Hopf und Malz verloren sind.

25.11.2008
14:43
Blockierter Kommentar.
von Thomas.Lau | #18

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

25.11.2008
13:40
EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“
von M.Weigel | #17

Lernt erst einmal, wann man Bindestriche zu benutzen hat. *kopfschüttel*

25.11.2008
13:14
EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“
von Boba | #16

Hoffentlich steigen die Umsatzzahlen der Killerspiele in der Weihnachtszeit nochmal an, damit diese Frau noch mehr Wut entfachen kann. Ich bin mal gespannt, wann die Spieler in die Psychatrie gesteckt werden, da angeblich alle sowieso potentielle Amokläufer sein sollen!

25.11.2008
11:20
EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“
von Michkenntauchniemand | #15

Wer ist eigentlich Regine Pfeiffer? Die kennt doch eh keine Sau.

25.11.2008
10:54
EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“
von funzel | #14

alles saublöde komentare,keine ahnung von guten spielen.

25.11.2008
09:42
EA fordert Entschuldigung für die „Schweinefirma“
von HenningN | #13

@mausefritzchen:
Des Wegen gibt es die USK und die Klassifizierung für bestimmte Alterklassen.

Leider funktioniert das bisher noch nicht so gut wie bei Kinofilmen. Da die Eltern sich für die Interessen ihrer Zöglinge nur geringfügig interessieren. Außerdem sind sie so schön lieb und ruhig, wenn sie vor dem PC sitzen und sich selbst beschäftigen.

Des Weiteren gibt es nicht nur Videospiele die Gewalt beinhalten. Sondern auch Film, Fernsehn, Bücher und und und

Manchmal frage ich mich was für ein Kind schlimmer anzusehen ist. Etwas virtuelles oder die Tagesschau?! Zumal man bei der Tagesschau keinen Einfluss auf den Inhalt hat. bzw. hofft, dass man keine verbrannten Leichenteile sieht. Bei einem PC-Spiel weiß man dies vorher. Da steht dann ab18 drauf!

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