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China will Einnahmen virtueller Güter versteuern

05.11.2008 | 15:00 Uhr
China will Einnahmen virtueller Güter versteuern

In China reift momentan der Entschluss, den Gewinn durch virtuelle Güter versteuern zu lassen. Ganze 20 Prozent plant das Finanzamt einzustreichen. Obwohl Goldfarming und ähnliche Geschäfte verboten sind, floriert dieser Zweig besonders in China stark.

Der Handel mit virtuellen Gütern ist eigentlich verboten. Dennoch geht man besonders in Asien dieser Beschäftigung nach – und das Geschäft lohnt sich. Mehrere Milliarden Yuan werden so jährlich eingenommen. Ein Treiben, dem die Regierung Einhalt gebieten will. So plant China eine Einkommensteuer in Höhe von 20 Prozent auf Gewinne, die durch den Verkauf vom virtuellen Geld erzielt wurden. Darunter fallen neben Goldfarmern auch Händler von Charakteren und andere Service-Anbieter.

In einigen Foren wird diese Idee mit sehr viel Missfallen betrachtet. Es sei unfair, Einzelpersonen zu belangen, während Internet-Firmen von der Meldepflicht befreit sind. Das Wall Street Journal vermutet, dass die Regierung durch eine zusätzliche Steuer die Inflation und Geldwäsche im Zaum halten will.

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Nicole Lange

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