Das aktuelle Wetter NRW -8°C

Codemasters

Bodycount: Die FPS-Revolution?

09.03.2010 | 18:46 Uhr
Bodycount: Die FPS-Revolution?

Lange Zeit war es still um Stuart Black. Wer das ist? Er war niemand Geringeres als der Creative-Director des 2006er Überraschungshits „Black“. Mit „Bodycount“ steht nun endlich eine inoffizielle Fortsetzung ins Haus.

Wenn man Stuart Black fragt, was er von den aktuellen Ego-Shootern hält, hat er keine sonderlich schmeichelnden Worte für die Industriekollegen. Er ist ein Mann der schnellen Action, des rasanten Gameplays. Kein Wunder also, dass er die momentanen Vertreter des Genres, vor allem diejenigen mit dem inzwischen etablierten Deckungssystem, als schlichtweg langweilig ansieht. Ganz anders war es in seinem letzten großen Werk „Black“ und genauso soll es sich auch mit seinem nächsten Titel verhalten. „Bodycount“ soll dieser heißen, bei Codemasters wird er entwickelt und der Name wird selbstverständlich kurzerhand zum Programm erklärt.

In einer nicht allzu fernen Zukunft wird man als Soldat für das sogenannte „Network“ in den Krieg ziehen, um an einem gewissen Machtkampf teilzuhaben. Mehr ist bisher leider noch nicht bekannt, höchstwahrscheinlich kommt diesbezüglich auch nicht viel mehr auf uns zu. Wie schon in „Black“ soll „Bodycount“ vor allem von einer atemberaubenden Action-Szene nach der anderen getragen werden. Besonders der extensive Einsatz der eigenen Waffen und die Zerstörung der Umwelt sollen hier im Vordergrund stehen.

Mehr als 08/15?

So beschreibt Stuart Black das Spiel als eine Art „Orgie der Kugeln und Zerstörung“. Allzu abwegig klingt dies nicht. All jene, die damals in den Genuss von „Black“ kamen, werden sich erinnern, dass ein wichtiger Bestandteil des damaligen Spielerlebnisses die Zerstörung der Umgebung war. Schon lange vor der Konkurrenz wurden hier verschlossene Türen kurzerhand mit der Schrotflinte oder einer gezielt geworfenen Granate „geöffnet“. Auch in Bezug auf die restliche Spielwelt war „Black“ damals definitiv der Primus. Vor allem, wenn es darum ging, sich auf destruktive Art und Weise auszutoben. In „Bodycount“ soll die Zerstörungsschraube jedoch noch einige Windungen fester angezogen werden. So erläutert Stuart Black, dass man durch das Ansammeln eines hohen Bodycounts einen Luftschlag anfordern kann, der ganze Stadtteile in Schutt und Asche legen soll.

Entwickelt wird „Bodycount“ mithilfe einer aufpolierten Version der Ego-Engine, die schon in Codemasters-Titeln wie „Race Driver GRID“, „Colin McRae DiRT 2“ und dem Taktik-Shooter „Operation Flashpoint: Dragon Rising“ zum Einsatz kam. Im ersten Quartal des kommenden Jahres soll es man auf sämtlichen HD-fähigen Plattformen krachen lassen können.

Mircafar Mirzayev

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2698494/create

Neueste Aktivität
Aktuelle Fotos und Videos
Soul Calibur 5
Bildgalerie
Forza Motorsport 4
Bildgalerie
Gamescom 2011
Bildgalerie
1 Kommentare 1
Super Scribblenauts
Bildgalerie