Bayern mit erneuter Offensive gegen „Killerspiele“
01.09.2008 | 15:47 Uhr 2008-09-01T15:47:00+0200
Innenminister Joachim Herrmann hat zu einem Expertengespräch zum Thema "Killerspiele" in die Bayerische Vertretung in Berlin geladen. Ziel der Gesprächsrunde sollen härtere Gesetze im Umgang mit Gewaltspielen sein.
Bereits im Januar 2007 machte Bayern mit einer Bundesratsinitiative für ein strafrechtliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot von virtuellen „Killerspielen“ auf sich aufmerksam. Heute wurde erneut zu einer Gesprächsrunde geladen, zu der auch Professor Dr. Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, und der Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Uhl, erschienen.
Anhand seiner neuesten Forschungsergebnisse und einigen Beispielen an Computerspielen will Pfeiffer zeigen, dass die derzeitigen Gesetze völlig unzureichend sind. Das Ziel dieser Zusammenkunft sollen noch härtere Jugendschutzgesetze sein. Innenminister Herrmann fordert zudem, dass die Bayerische Bundesratsinitiative schnell aufgegriffen wird. Die BPjM und die Bundesregierung halten die Gesetze bisher jedoch für ausreichend.
09:13
Expertenrunde?
Wie kann es da sein das in dieser gar keine Experten sitzen? (z.B. Videospieler, oder Spielezeitschriften-Redakteure)
Dort sitzen immer nur Leute die sich mit der Materie Videospiel überhaupt nicht auskennen, geschweige denn mal sleber eins dieser angeblich so schädlichen Spiele gespeilt haben...
20:20
Einmal wieder etwas neues aus dem Hause Pfeiffer. Schon klar das seine Forschungsergebnisse zeigen wie unzureichend unsere bestehenden Gesetze sind. Es geht ja schließlich darum Steuergelder für das Institut zu sichern um sich ein schönes Leben mit der erzkonservativen Politeltite machen zu können. Reisekosten, Spesen und gutes Essen inbegriffen.
Herr Prof. Dr. Pfeiffer, wie wäre es denn einmal mit einer Forschungsarbeit zum Thema: Schutz des mündigen Bürgers vor unsinnigen Politikervorschlägen?
18:14
Gibt es ein Ballerspiel mit dem man Jagd auf bayrische CSU-Mitglieder machen kann?
Die entschärfte Rummelplatzvariante wo man mit faulen Eiern und Farbbeuteln nach ihnen wirft ist auch okay... Wäre ja kein Killerspiel, sondern einfach nur eine Trainingsmaßnahme... Immerhin wollen wir in Zukunft etwas produktives für die Demokratie leisten. Eben wie unsere Vorbilder in der CSU ;)
(Das ironische dabei: Ohne deren Vorschläge wäre ich nie auf den Gedanken gekommen)
17:38
Am wenigsten nutzt es wenn selbsternannte Volksheiler dem politfernen Volk ihre Doktrin aufzwingen, um damit ihr eigenes Gewissen zu beruhigen. Statt sogenannte Killerspiele zu verbieten oder zu sanktionieren ( was ich als diktatorische Zwangsmassnahme bezeichne) sollten die Herren Volksverdummer lieber mal die ideologische Unterwanderung des gesamtem Schulapparates durchleuchten. Seit Jahren werden auf dem gesamten Bildungsweg Mädchen und Frauen bevorzugt und Jungen systematisch vernachlässigt. Zudem ist den Jungen per se der ideologische Täterstatus aufgedrückt worden.
In Folge brauchen sich die Politiker gar nicht zu ereifern und eine neue Verbotswelle aus dem Boden zu stampfen. Sie sollten besser erstmal die genauen Hintergründe durchleuchten, statt den Buhman den Killerspielen zu geben. Das ist Volksverdummung auf höchstem Niveau.
17:02
Pfeiffer, Beckstein, Roland Näf: Alles Leute die selber in einer ziemlich überzogenen Scheinwelt leben, find ich.
Die Jugendschutzgesetze sind doch wirklich ausreichend. Aber wenn Verkäufer Spiele an Kinder unter 18 verkaufen oder Eltern sich nicht darum kümmern und die Kinder vielleicht noch über BitTorrent kinderleicht an nicht geeignete Spiele kommen, nützt das herzlich wenig.
16:57
pfeiffer scheint sich schäuble ja immer mehr anzunähern. kann man diesen berufspessimisten nicht mal aufs altenteil befördern?