Arbeitgeber wollen keine Online-Rollenspieler
17.12.2008 | 14:30 Uhr 2008-12-17T14:30:00+0100Weltweit spielen Millionen von Menschen Online-Rollenspiele (MMORPGs). Spiele wie "EverQuest" oder "World of Warcraft" sind sehr beliebt bei den Fans, doch bei der Jobsuche soll sich das als Nachteil herausstellen. Angeblich meiden viele Firmen MMOG-Spieler.
Lukrative Jobs sind in der heutigen Zeit heiß umkämpft. Online-Rollenspieler sollen aufgrund ihrer Spielgewohnheiten jedoch besonders auf dem Arbeitsmarkt gemieden werden. So erzählt ein User im Forum "F13.net", dass MMOG-Spieler von Firmen größtenteils gemieden werden. Der User „Tale“ hat im Gespräch mit einem Personalvermittler, der aus der Medien-Branche stammen soll, erfahren, dass die Vermittlung dieser Leute sehr schwierig sei.
Die Arbeitgeber würden den Vermittler ausdrücklich anweisen, keine "World-of-Warcraft"-Spieler zu schicken. Man sei davon überzeugt, dass diese Spieler nicht 100 Prozent geben könnten und sie sich auf andere Dinge außerhalb der Arbeit fokussieren. Zudem seien die Schlafgewohnheiten nicht gut.
Dass MMOG-Spieler aufgrund ihres Hobbys auch Führungsqualitäten und gewisse Management-Fähigkeiten aufweisen könnten, wurde mit einem Kopfschütteln des Vermittlers verneint. In den Foren stößt dieses Thema auf große Empörung. Man würde hier von einem Hobby sprechen. Nicht jeder Online-Rollenspieler wäre ein Extrem-Spieler.
12:11
Ich habs auch schon gespielt...es ist ein Spiel und macht weder süchtig, noch ist es erstrangig im Alltag...im Gegenteil...
22:42
@16:
Als ich früher Bewerbungen verschickt habe, da stand auch die Zeile Hobby in meinem Lebenslauf. Warum?
Weil es einem früher noch empfohlen wurde, allerdings nur die Hobbys, die für diese Stelle relevant gewesen sind. Ob das Ganze heute noch so ist, das weiß ich nicht aber ehrlich gesagt, die Kategorie Hobby ist einfach nur Platzverschwendung und mehr nicht.
12:52
@15...und falls NUR die Hartzvollstrecker `nen Job toll finden, gibt man auch JAZZ als Hobby an:
Und schon muß ein anderer schuften.....
(wird erst nach der Hessenwahl verboten, der Jazz)
11:53
hallo...wer ist denn so dämlich und gibt Hobbys an in der Bewerbung?
Das kann man wenn im Bewerbungsgespräch klären oder aber es interessiert eh niemanden bzw. hat den Arbeitgeber nichts anzugehen das ist Privatsache und muss nicht angegeben werden.
Und letztlich folgt immer: ich lese gerne, kümmere mich um meine pflanzen und spiele gerne brettspiele mal am WE mit Freunden in einem Vorstellungsgespräch...das wird gerne gehört und akzeptiert.
11:19
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10:56
Man schreibt grundsätzlich in Bewerbungenzum Thema Hobby: Lesen,Brettspiele,Gartenarbeit!
Da kommt der Arbeitgeber gar nicht auf dumme Gedanken.
10:32
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10:13
Eben ... was er nicht weiß macht ihn nicht heiß ;)
10:04
Es lohnt sich doch gar nicht seine Nerven damit zu belasten! Einfach das Spielen eines MMORPGs nicht im Lebenslauf angeben und fertig, schließlich muß der Arbeitgeber nicht alles wissen.