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Activision Blizzard und die Preispolitik

21.05.2010 | 13:47 Uhr
Activision Blizzard und die Preispolitik

Activision Blizzard hebt die Preise für die eigenen Spiele stark an. Die neue Preispolitik wird sich auch auf „StarCraft 2“ auswirken und aus dem RTS eines der teuersten PC-Spiele machen.

„Blur“, „Call of Duty: Black Ops“, „StarCraft II“ – jedes dieser Spiele wird weit über 50 Euro kosten. Für PC-Spiele ist dieser Preis bei weitem nicht alltäglich. In der normalen Version findet man in dieser Preiskategorie nur Konsolenspiele. In der Community wird der starke Preisanstieg von Activision eher negativ aufgenommen. Viele Spieler sind nur widerwillig bereit, diese Preise zu zahlen. Wo sich Konsolenspieler schon lange dieser Preislage ausgesetzt sehen, sind PC-Spieler noch relativ unberührt geblieben. Auch EA scheint mit dem neuen PC-Titel „Crysis 2“ die Tür für höhere Preise aufstoßen zu wollen.

StarCraft II bietet mehr als Modern Warfare 2

Wir haben Sam Didier von Blizzard Entertainment über die neue Preispolitik von Activision Blizzard gesprochen und wollten wissen, wie man die höheren Preise rechtfertigt, speziell auch beim neuen Echtzeitstrategiespiel „StarCraft II“.

„Der Preis ist, wenn man sich das Preis-Leistungs-Verhältnis ansieht, unserer Meinung nach gerechtfertigt. Zum einen haben wir über 45 Minuten Videosequenzen in StarCraft II, und wenn man sich überlegt, wie viel Spielzeit der Titel bietet, dann ist der Preis gerechtfertigt.“

Spiele wie „Modern Warfare 2“ würden für den gleichen Preis wesentlich weniger Spielzeit bieten. Als weiteren Punkt gibt man das überarbeitete und kostenfreie Battlenet an. Der Map-Editor und die neuen Features im Spiel seien weitere Punkte, die den UVP von 59 Euro unterstreichen.

„Der Spielspaß, den alleine der Map-Editor den Spielern bringt, ist fast endlos“, so Didier. Tatsächlich basteln sich Spieler Rennstrecken und einiges mehr. Bereits während der momentan noch laufenden Beta-Phase entstehen immer wieder neue Kreationen. Generell versucht Activision Blizzard, die Preise von Konsolenspielen auch für die eigenen PC-Produkte durchzusetzen. Ob es dem Erfolg der heiß erwarteten Spiele schadet, ist kaum denkbar. Der Hype und die Marke „StarCraft“ stehen klar für einen Erfolg. Auch das neue „World of Warcraft: Cataclysm“ wird sich wohl der neuen Preispolitik unterordnen.

Das komplette Interview mit Sam Didier folgt in den kommenden Tagen.

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Nicole Lange

Kommentare
27.07.2010
11:38
Activision Blizzard und die Preispolitik
von BlubbOmat | #13

Naja irgendwelche mega spzial Boxen mit angeblichem Sammlerwert kosten heutzutage auch noch über 100 Euronen, wenn man jetzt sieht das Blizzard für...
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2010-05-21 13:47
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