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Activision-Blizzard-CEO: Höhere Preise erwünscht

07.08.2009 | 14:20 Uhr

Der Geschäftsführer von Activision Blizzard ist für seine riskanten und offenen Aussagen bekannt. Wenn es nach ihm ginge, würden die Preise für Computerspiele noch höher liegen. Ob dieses Statement jedoch gut bei der Käuferschicht ankommt?

Videospielpreise bleiben im Vergleich mit D-Mark-Zeiten eigentlich noch relativ stabil. Teilweise sind die Produkte sogar um einiges günstiger. Vergleicht man Spiele wie "Secret of Mana" für das Super Nintendo, das damals um die 130 D-Mark kostete, mit "Fallout 3" oder dem neuen "Tekken 6", das circa 65 bis 70 Euro kosten wird, so kommt man auf gleiche Preise. Im Falle von "Fallout 3" befinden wir uns sogar im unteren Preisbereich.

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Diskussion:

Sind Videospiele zu teuer?

PC-Spiele waren dagegen am günstigsten. Auch heutzutage sind Konsolenspiele am teuersten und besonders in der Wirtschaftskrise sind Spieler dazu angehalten, auf ihr Geld zu achten. Teure Spiele sind dann eher Luxus. Für viele sind der Preis und die mangelnde Qualität, bedingt durch Bugs, ein Grund, sich erst mal vom Produkt fernzuhalten. Für viele Käufer sind bis zu 70 Euro für ein Spiel bereits zu teuer. Für den Geschäftsführer von Activision Blizzard, Bobby Kotick, könnten die Spiele allerdings noch teurer sein.

Clever oder unverschämt?

Dabei kann das Unternehmen eigentlich nicht klagen. Activision Blizzard ist eines der erfolgreichsten Unternehmen und eines der wenigen, die mit ihren Produkten Gewinn einfahren. Die Einnahmen lagen sogar über den Erwartungen. Dennoch diskutiert man bei Activision Blizzard über Preiserhöhungen. Während einer Konferenzschaltung sagte der Präsident und Chief-Executive-Officer von Activision, Michael J. Griffith, dass die Preisgestaltung der Titel, die noch in der zweiten Jahreshälfte erscheinen, manche davon auch mit Peripheriegeräten, bei den Händlern auf sehr große Unterstützung und Akzeptanz stößt. Merchandising-, Marketing- und Preispolitik würden bei den Händlern ebenfalls gut ankommen.

Bobby Kotick fügte noch hinzu: "Wenn es nur nach mir ginge, würde ich die Preise noch weiter in die Höhe treiben." Bereits bei "Modern Warfare 2" kommt diese Preispolitik zum Tragen. Während die normale Version von "Modern Warfare 2" umgerechnet rund 64 Euro kosten wird, schlägt das "Prestige-Pack" mit rund 139 Euro zu Buche. Titel mit zusätzlichen Controllern wie "Tony Hawk: Ride" oder "DJ Hero" werden ebenfalls die 100-Euro-Marke überschreiten. Ganz klar bestimmt hier die Nachfrage den Preis. Denn auch EAs kommender Toptitel "FIFA 10" wird bereits für rund 69 Euro angepriesen.

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Nicole Lange

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Kommentare
20.08.2009
08:20
Activision-Blizzard-CEO: Höhere Preise erwünscht
von alter Zocker | #5

Ich finde die Preisbeispiele geil, haben die dran gedacht das die damaligen teureren Spiele mehr Packungsinhalte und längere Spielemotivation b hatten?

Keine 0815 DVD Verpackung die sie lieblos dahin geklatscht haben, keine PDF Anleitung die man selber ausdrucken musste.

Wenn ich an die Preisspanne von alten Amiga Spielen denke, da lag man mit 40 - 50 DM schon im höchsten Bereich und man hatte detailierte, liebevoll gestaltete bunte Anleitungen dabei und Tastaturbelegungskarten.

Dieser Geld gierige Geier. Klar ich kann mir auch wünschen das ich das doppelte verdienen sollte, aber mein Chef wird mir einen Vogel zeigen.

17.08.2009
09:28
Activision-Blizzard-CEO: Höhere Preise erwünscht
von Flo | #4

Der soll mal schön weiterträumen gehen. In Groß Britanien kostet ein aktuelles PC Spiel zwischen 20 und 30 €.
Ich finde 50 € eigendlich schon eine Frechheit. Wenn die Spiele jetzt noch teurer werden, werden höchstens noch mehr Menschen die Spiele aus dem Netz saugen. Homo Ökonomikus halt ;)

Also ich werde mir das neue COD oder andere überteuerte Titel auf jeden Fall nicht zu solchen Preisen kaufen...!

14.08.2009
01:28
Activision-Blizzard-CEO: Höhere Preise erwünscht
von SoIstDasLeben | #3

Die spinnen doch, das ist ja schoen das die Preise stabil bleiben aber weniger Geld hab ich trotz alle dem und fuer viele Games sind die Preise einfach laecherlich fuer die Quali die man angeboten bekommt,

13.08.2009
10:45
Activision-Blizzard-CEO: Höhere Preise erwünscht
von Ingrimmsch | #2

Alleine WoW spült Activision soviel Kohle ein, das es denen eigentlich ausm ***** wieder rauskommen müsste.
Für ein VERNÜNFTIGES Spiel, ohne DRM-Gägngelung, MIT Chance auf Weiterverkauf (Problem Download), bin ich gerne bereit zu zahlen.
Aber für den hundertsten Prince of Persia-Clone? Die 80ste Adaption von C&C 1?
Nein, behaltet euren Kack!

07.08.2009
16:37
Activision-Blizzard-CEO: Höhere Preise erwünscht
von millefit | #1

jaja.....

jetzt wo die industrie glaubt das problem tauschbörsen unterdrückt zu haben(was eine illusion ist) da wird an der preisschraube gedreht...als ob es nicht vorher klar war das es nur um profit ging......

es werden weiterhin spiele gecracked werden und diese werden auch weiterhin von ständig wechselnden servern heruntergeladen.....

arme industrie.....

ob man allerdings angesichts dieser preispolitik wirklich mitleid haben muss lasse ich mal dahingestellt....

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