Woodstock lebt - Open Air in Kostrzyn

Berlin (dpa/tmn) - Es ist wieder so weit: Vom 31. Juli bis 1. August herrscht in Kostryn (Küstrin) Ausnahmezustand. Die kleine Grenzstadt an der Oder ist dann Gastgeber für Polens berühmtestes Open-Air-Festival.

Es heißt Przystanek Woodstock (Haltestelle Woodstock) und zieht jedes Jahr mehr Fans an. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 750 000 - der bisherige Rekord, wie das Polnische Fremdenverkehrsamt mitteilt. Diesmal ist unter anderem die schweizerische Pagan-Metal-Band Eluveitie zu hören, die mexikanische Crossover-Band Molotov und der Reggaemusikers Shaggy aus Jamaika. Insgesamt sind auf drei Bühnen 80 Auftritte geplant.

Wie üblich haben bei dem Festival, das zum 21. Mal stattfindet, auch Nachwuchsmusiker ihre Chance, die in einem Wettbewerb ausgewählt wurden. Zum Festivalbegleitprogramm gehören Workshops, Performances und Diskussionsrunden. Festivalbesucher können unter anderem auf Campingplätzen übernachten, im TOI Camp und in zahlreichen Pensionen der Stadt. Kostrzyn ist von Berlin aus in gut einer Stunde mit den Zügen der Niederbarnimer Eisenbahn zu erreichen.