Was Geschäftsleute beim Visum für China beachten müssen

Wer zu einer Geschäftreise nach China möchte, der muss die neuen Regelungen des Visums beachten.
Wer zu einer Geschäftreise nach China möchte, der muss die neuen Regelungen des Visums beachten.
Foto: Jens Büttner
Was wir bereits wissen
Seit diesem Jahr gelten für Geschäftreisende nach China strengere Regeln beim Visum. Verschiedene Visumskategorie zeigen, welches Visum benötigt wird.

Berlin.. Für ausländische Geschäftsreisende gelten in China seit Jahresbeginn strengere Regeln für die kurzfristige Aufnahme einer Arbeit: Viele Tätigkeiten, für die bisher ein Geschäftsreisevisum (Typ M) gereicht hat, sind nur noch mit einem Arbeitsvisum (Typ Z) nach Einholen einer Arbeitserlaubnis möglich.

Von der Neuregelung betroffen sind zum Beispiel Forschungstätigkeiten, sportliche Trainingsaufenthalte, Model-Jobs und die Teilnahme an Modenschauen sowie Dreharbeiten für Filme, so das Auswärtige Amt in seinem aktualisierten Reisehinweis für das Land.

Die Visumskategorien

Für diese Arbeiten wird auch dann ein Arbeitsvisum benötigt, wenn der Aufenthalt weniger als 90 Tage dauert. Ab einer Aufenthaltsdauer von 90 Tagen sind unter anderem folgende Arbeiten von der neuen Regel betroffen: Montage- und Servicearbeiten für abgenommene Anlagen, Baustellenaufsicht sowie Freiwilligenarbeit.

Um im Einzelfall die korrekte Visumskategorie in Erfahrung zu bringen, sollten Geschäftsreisende Rücksprache mit ihrem Arbeitgeber oder Ansprechpartner in China halten, rät das Auswärtige Amt. (dpa)