Wander-Tipp - Befestigungen und Bergbau im Bochumer Süden
30.05.2012 | 13:36 Uhr 2012-05-30T13:36:08+0200
Bochum. Im Rheinland und in Westfalen gibt es viele mittelalterliche Burgen. Auf Wanderungen lassen sich nicht nur die alten Herrenhäuser, sondern auch die historischen Stadtkerne und Landschaften rundherum erkunden. Ein Tourtipp rund um den Bergbau im Bochumer Süden.
Es geht zuerst durch das Uni-Center, und dann muss der Hustadtring gequert werden. Auf der anderen Straßenseite ist ein kleines Sträßchen mit „Vormholzstraße“ ausgezeichnet. Von hier an führt uns das Zeichen „Kreis“. Wir laufen rechts an einem Sportplatz vorbei und folgen dem Wegzeichen durch das kleine Wäldchen Laerholz.
Doch noch vor einem Spiel- und Bolzplatz sowie einem Friedhof gegen Ende des Wäldchens verlassen wir den Weg und die Markierung nach links und in kaum merklichem Aufstieg, am Waldrand geht es nach rechts, dann nach links über Felder (Sträßchen „Asbeck“). Das Sträßchen läuft genau auf das Wirtshaus „Blauer Engel“ zu, dort geht es nach rechts in die mit alten Fachwerkhäusern bestandene Höfestraße.
Dem Zeichen "Kreis" weiter folgen
Rechterhand liegt Haus Laer (1) in einem Park. Nach dessen Besichtigung laufen wir weiter bis zur Straßengabelung, wir biegen dort nach rechts in die Schattbachstraße. Direkt nach der Querung des Schattbachs biegen wir nach links in die kleine Straße „Am Palmberg“ ein.
Hier ist das Zeichen „Kreis“ wieder da, und es geht nach rechts in die Felder, am Schattbach entlang. Das Zeichen führt mit einem Knick nach rechts zur Einmündung in den Oelbach und dann an letzterem entlang. So gelangen wir zum rechterhand gelegenen Haus Heven (2).
Dort unter der großen Straßenbrücke führt uns der „Kreis“ mit einem Rechts-Links-Schlenker auf einen Pfad durch das Oelbachtal und an der Umzäunung der Kläranlage Olbachtal entlang. Erst in dem kleinen Waldstück, wenn „Kreis“ nach rechts abzweigen will, gehen wir geradeaus auf dem ausgebauten Weg weiter und orientieren uns von nun an mit dem Zeichen „umkreistes B“.
Startpunkt: U-Bahn-Haltestelle Ruhr-Universität Bochum.
Markierung: Mit „Kreis“ vom Unicenter Querenburg bis zur Kläranlage Ölbachtal (zwischendurch Abstecher zu Haus Laer unmarkiert). Vom Klärwerk an und am Kemnader See sowie am Ruhrufer entlang mit „umkreistes B“ bis zum Waldrand nach der Kosterbrücke. Von da an mit „Schlägel und Eisen“ durch das Waldgebiet Sundern/Weitmarer Holz. Zuletzt ohne Markierung durch Bochum-Weitmar.
Zielpunkt: Haus Weitmar.
Streckenlänge: ca. 20 km.
Geländeform: Flusstal- und Uferlandschaft,Wald,Siedlung und Park. Überwiegend flaches Gelände, nur ein etwas längerer leichter Aufstieg.
Mit "Schlägel und Eisen" geht es weiter
Linkerhand liegen große Klärteiche, rechterhand taucht sehr bald das alte Gehöft Schulte- Overberg (3) auf. Mit dem Wegzeichen queren wir die Straße „Auf dem Kalwes“ sowie die Querenburger Straße/Hevener Straße und laufen am Nordufer des Kemnader Stausees entlang. Der asphaltierte Weg am Seeufer trägt dann bald den Namen „Blumenau “ (4).
Wir bleiben mit „umkreistes B“ die ganze Zeit in Seeufernähe, unterqueren mit ihm auch die große Kemnader Brücke und laufen weiter durch die Ruhrauen. Erst mit der Unterquerung der großen Kosterbrücke schwenkt der Uferweg nach rechts von der Wassergewinnungsanlage weg und will dann vor dem Wald nach links abknicken, doch wir gehen jetzt mit der neuen Markierung „Schlägel und Eisen“ einfach geradeaus weiter.
Dieser Text stammt aus dem Buch "Stadt - Land - Burg - geschichtliche Wanderungen im Ruhrgebiet", erschienen im Klartext Verlag. Hier geht´s zum Online-Shop.
Der Weg führt leicht aufwärts an der Blankensteiner Straße, dann an der kleinen Straße Am Bliestollen entlang: so gelangen wir zum linkerhand gelegenen Malakowturm Brockhauser Tiefbau (5). Kurz nach dem Malakowturm geht es mit „Schlägel und Eisen“ nach rechts in den Wald, der Weg führt durch ein sanft aufsteigendes Tal.
-
Seite 1: Wander-Tipp - Befestigungen und Bergbau im Bochumer Süden -
Seite 2: Durch den Schlosspark zu Haus Weitmar und der Silvesterkapelle
|
|
1 | 2 |
15:15
Die abgebildete Karte gibt nicht den beschriebenen Weg wieder. Ausserdem sollte man an der Gabelung nach links gehen, sonst kommt man nie ans Ziel. Vorher besser nochmal im Stadtplan nachschauen.