Vorsicht beim Tanken im Auslandsurlaub

 Autofahrer sollten sich vor ihrem Auslandsurlaub über die Bezeichnungen für die verschiedenen Kraftstoffsorten informieren.
Autofahrer sollten sich vor ihrem Auslandsurlaub über die Bezeichnungen für die verschiedenen Kraftstoffsorten informieren.
Foto: Detlev Kreimeier
Was wir bereits wissen
Wer Urlaub im Ausland macht, hat oft Sprachprobleme. Dies kann vor allem an der Tankstelle riskant und teuer werden. Dieselfahrer, die in Belgien und Frankreich "Gasol" tanken, tanken richtig. Tanken sie in Spanien "Gasolina", füllen sie Superbenzin in ihr Fahrzeug - und das kann gefährlich werden.

Düsseldorf.. Die Unterscheidung der Kraftstoffarten ist im Ausland nicht immer einfach. In Belgien und Frankreich liegen Dieselfahrer mit 'Gasol' goldrichtig; tanken sie dann aber in Spanien 'Gasolina' (Superbenzin) riskieren sie einen kapitalen Motorschaden. Darum lohnt es sich die richtigen Begriffe im Urlaubsland zu kennen. Schwappt dann doch einmal der falsche Kraftstoff im Tank, heißt es: Finger weg von Zündschlüssel! Zumindest bis eine Fachwerkstatt den falschen Kraftstoff abgepumpt und damit größere Schäden an Motor und Gemischaufbereitung verhindert hat.

Bemerkt der Fahrer seinen Fehler erst im Fahrbetrieb, ist zumindest eine Reinigung der Einspritzanlage notwendig. Einige Hersteller statten ihre PKW-Modelle daher mit Sicherheits-Einfüllstutzen aus, um Fehlbetankungen zu verhindern. Dazu gehören unter anderem Ford, BMW und Landrover.

Bisher nur in Großbritannien ist ein Sicherheits-Einfüllstutzen zum Nachrüsten erhältlich. Nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip öffnet sich der sogenannte 'Diesel Head' nur für die dickeren Diesel-Zapfpistolen. Ihre Benzin-Pendants passen trotz eines geringeren Durchmessers nicht mehr in die Tanköffnung. (mid)