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Tipps zu den richtigen Zahlungsmitteln im Urlaub

08.06.2011 | 05:45 Uhr
Tipps zu den richtigen Zahlungsmitteln im Urlaub
In vielen Ländern wird die ec-Karte als Zahlungsmittel akzeptiert. Foto: imago

Berlin.   Giro-Karte, Kreditkarte, Reisechecks oder doch Bargeld? Sicher, problemlos akzeptiert und möglichst kostengünstig sollte das Zahlungsmittel im Urlaub sein. Wir geben Tipps und zeigen Kosten, sowie Vor- und Nachteile.

Das Zahlungsmittel im Urlaub sollte möglichst sicher, problemlos akzeptiert und kostengünstig sein. Um Risiken gering zu halten, sollten Reisende sich aber nicht auf eines allein verlassen.

Zahlen mit der Giro-Karte

Die Giro-Karte (früher ec-Karte) wird in mehr als 100 Ländern an Geldautomaten und an knapp elf Millionen Restaurant-, Hotel- und Ladenkassen akzeptiert. Bargeld am Automaten fremder Institute kostet allerdings Gebühr. Wer sich bei der Hausbank nach Partnerbanken erkundigt, kann dort oft kostenlos Geld abheben. Der Einkauf im Laden ist in der Euro-Zone gebührenfrei. Ansonsten fällt meist ein Prozent des Preises als Gebühr an. Besonders sicher sind Karten mit Chip und persönlicher Geheimnummer (PIN) .

Zahlen mit der Kreditkarte

Bei der Akzeptanz im Ausland sind Kreditkarten unschlagbar. Sie werden laut Zentralem Kreditausschuss an über 22 Millionen Kassen weltweit akzeptiert und am Bankautomat oder -Schalter gibt es mit der Karte Bargeld. Die Anbieter kassieren beim Einkauf außerhalb der Euro-Zone eine Umrechnungsgebühr zwischen einem und zwei Prozent der Summe. Beim Geldabheben fallen oft hohe Gebühren an: In der Regel werden zwei bis drei Prozent oder ein festgelegter Mindestbetrag fällig.

Was passiert bei Verlust?

Beim Verlust von Giro- oder Kreditkarte sollten diese schnell gesperrt werden, damit Betrüger nicht das Konto abräumen. Dies ist bei Girokarten rund um die Uhr unter der Telefonnummer +49-1805-021021 möglich. Für viele Bank- und Kreditkarten gibt es zudem die einheitliche Sperrnummer +49-116116. Mastercard und Visa haben eigene Sperrnummern.

Zahlen mit Bargeld

Wichtiges Zahlungsmittel ist und bleibt Bargeld. Doch weil es bei Diebstahl nicht ersetzt wird, empfehlen Verbraucherschützer, möglichst wenig davon mitzunehmen. Das Bare sollte nur den Bedarf der ersten Tage und Ausgaben für Taxifahrten oder Trinkgeld decken. Umgerechnet 100 bis 200 Euro reichen meist. Einen Währungsrechner und eine Umrechungstabelle zum Ausdrucken gibt es auf der Seite des Bundesverbandes Deutscher Banken.

Zahlen mit Reisechecks

Reise-Weisheiten

Während Reiseschecks etwa von American Express in Westeuropa wegen der Geldautomaten-Dichte kaum benötigt werden, gehören sie vor allem in Afrika, in Teilen Asiens oder Amerikas in die Urlaubskasse. Die Anbieter haben für jedes Reiseland eine Liste mit Akzeptanzstellen, die keine oder geringe Tauschgebühren verlangen. Der Kauf der Schecks kostet laut Verbraucherzentrale meist sechs Euro Gebühr, beim Einlösen im Urlaubsland fallen weitere Wechselgebühren an. Reiseschecks werden bei Verlust meist sehr schnell ersetzt. (afp)

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Kommentare
08.06.2011
07:44
Tipps zu den richtigen Zahlungsmitteln im Urlaub
von moschaake | #1

Nennt man das jetzt bewusstes Weglassen oder doch eher schlechtes Recherchieren?

Die girocard wird heute alternativ mit zwei internationalen Verfahren als Co-Badging - je nach Bank - in Umlauf gebracht. Mit maestro geniesst man die Akzeptanz wie oben beschrieben. Mit V-Pay leider noch nicht. V-Pay von VISA wird bislang erst in Europa und da auch nicht überall akzeptiert (Tendenz allerdings steigend).

Viele Direktbanken bieten weiterhin Kreditkarten (meist VISA) an, bei denen keinerlei Geldautomatengebühren fällig werden. Je nach Angebot gilt dies weltweit, nur im Ausland. Teilweise in Kombination mit Guthaben auf dem Kartenkonto verbunden.

Wer gar keine Gebühren ausserhalb der EUR-Zone zahlen will holt sich die kostenlose maestro-Karte von Payback (dahinter steht die WestLB). Hier wird zudem noch ein sehr guter Wechselkurs geboten.

Insgesamt muss man in EWR-Ländern auch darauf achten was günstiger ist. Evtl. die 1-1,9% Umrechnungsgebühr der eigenen Bank verbunden mit einem günstigen Kurs von MasterCard oder VISA oder aber die vielfach angebotene und teilweise ohne Wissen des Kunden durchgeführte Direktumrechnung in EUR an der Kasse (wird bspw. gerne in Polen so gemacht). Hier langt der Zahlungsabwickler gerne mal mit Mondkursen kräftig zu.

Also: Wenn schon Tipps geben dann doch bitte etwas Ausführlicher.... So liest sich der Artikel wie frisch aus dem Archiv 2002 recycled....

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