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So vermeiden Sie Kostenfallen beim Geldabheben im Ausland

02.08.2012 | 11:45 Uhr
So vermeiden Sie Kostenfallen beim Geldabheben im Ausland
Eine Bankkundenkarte oder Kreditkarte gehört in jedes Reisegepäck. Wichtig ist, auf versteckte Kostenfallen beim Geldabheben zu achten.Foto: ddp

Düsseldorf.   Geldabheben im Urlaub kann teuer werden: Oft fallen bei Geldautomaten im Ausland Gebühren an. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten vorab die Bedingungen für die Kreditkarte oder Bankkundenkarte geklärt werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Kosten möglichst niedrig halten.

Wer Urlaub im Ausland macht, sollte neben Bargeld noch andere Zahlungsmittel wie eine Bankkundenkarte - einst ec-Karte genannt - oder eine Kreditkarte im Gepäck haben.

"Wir empfehlen darüber hinaus, sich nicht nur auf eine Karte zu verlassen", sagt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Es könne passieren, dass diese nicht funktioniert, dann sei es gut, eine Alternative zu haben. Allerdings ist der Einsatz von Karten in der Regel nicht kostenlos. Insbesondere an den Geldautomaten kann es teuer werden.

Auf das Kleingedruckte achten

Damit es nach dem Urlaub keine unangenehme Überraschung gibt, sollten die Bedingungen für die Kreditkarte geprüft werden: "Dabei kommt es vor allem auf das Kleingedruckte an, denn dort sind häufig die Informationen über anfallende Gebühren versteckt", erläutert die Finanzexpertin.

So könne es sein, dass beispielsweise ein Entgelt für den Auslandseinsatz fällig werde, selbst wenn mit dem weltweit kostenfreien Abheben von Bargeld geworben wurde. Je nach Bank können das bis zu drei Prozent der abgehobenen Summe sein. Hinzu komme häufig noch die Geldautomatengebühr, die gestaffelt sei und in der Regel mindestens fünf Euro pro Abhebung betrage.

Bankkundenkarte gilt auch im Ausland

Mit einem Maestro- oder V-Pay-Zeichen kann die Bankkundenkarte im Prinzip ebenfalls weltweit zum Geldabheben genutzt werden. Allerdings sollte man sich vor der Reise bei seiner Bank erkundigen, ob eventuell ein Limit oder gar eine Sperre für den Auslandseinsatz existiert , rät Oelmann.

Manche Banken haben automatisch den Verfügungsrahmen begrenzt, um Missbrauch zu verhindern. "Diese Begrenzung oder Sperre müssen Urlauber bei ihrer Bank aufheben lassen, um die Karte am Urlaubsort wie gewohnt nutzen zu können." Zieht man mit seiner Karte Geld am Automaten, wird das Konto zusätzlich meist mit einem Prozent vom abgehobenen Betrag, mindestens aber mit drei bis fünf Euro belastet. Es können aber auch bis zu acht Euro sein, weiß Oelmann aus der Praxis.

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