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Europas schlimmste Staufallen im ADAC-Überblick

20.07.2011 | 07:32 Uhr
Europas schlimmste Staufallen im ADAC-Überblick
Stau, Stau, Stau: ein Bild, das sich Jahr für Jahr zu Ferienzeiten wiederholt. Foto: ddp

München.   Wer an einem Ferienwochenende mit dem Auto in den Urlaub aufbricht (oder aufbrechen muss), der kann, wenn es bös läuft, von Stau zu Stau hoppeln - besonders auf dem Weg in Richtung Süden: die schlimmsten Staufallen im Überblick.

Autourlauber, die ihre Ferien im Ausland verbringen, müssen auch in diesem Sommer mit Behinderungen rechnen. Besonders an den Wochenenden werde es auf wichtigen Hauptverkehrsrouten eng , erklärt der ADAC in München. Die schlimmsten Staufallen sind nach Angaben des Autoclubs die folgenden:

  • Österreich: West-Autobahn A 1 (Salzburg-Wien), Ost-Autobahn A 4 (Wien-Budapest), Inntalautobahn A 12 (Kufstein-Innsbruck), Brennerautobahn A 13 (Innsbruck-Brenner), Rheintal-Autobahn A 14 (Lindau-Bregenz-Arlberg), Arlberg-Schnellstraße S 16 (Innsbruck-Arlberg-Bludenz) und Fernpass-Route B 179 (Füssen-Reutte-Nassereith).
  • Schweiz: Gotthard-Route A 2 vor dem Gotthardtunnel insbesondere in Richtung Süden; die Ausweichroute über den San Bernardino (A 13) ist aufgrund von Baustellen ebenfalls staugefährdet; eine gute, wenngleich nicht ganz billige Alternative ist die Lötschberg-Autoverladung; auch die A 1 (St. Gallen-Zürich-Bern) und die A 3 (Basel-Zürich-Chur) sind staugefährdet.
  • Italien: A 22 Brennerautobahn zwischen dem Brenner und Modena, A 23 (Villach-Udine), A 4 (Brescia-Verona-Venedig-Triest) und weiter über den schmalen slowenischen Küstenstreifen bis zur kroatischen Grenze bei Dragonja, A 7 (Mailand-Genua), die A 9 (Chiasso-Mailand) sowie der Großraum Mailand.
  • Frankreich: A 36 / A 39 / A 7 (Mühlhausen-Dole-Lyon-Orange), A 9 (Orange-Nimes-Montpellier-spanische Grenze) und A 8 an der Cote d"Azur von Monaco nach Aix-en-Provence sowie der Lyoner Stadttunnel "Fourviere" (A 6 Dijon-Lyon).
  • Kroatien: Mautstellen auf der Urlauberroute Nummer eins (Zagreb-Zadar-Split); staugefährdet sind auch die Verbindungen Triest-Rijeka, die A 1 / A 6 (Zagreb-Rijeka) sowie die Küstenstraßen.
  • Slowenien: A 2 (Karawankentunnel-Ljubljana), A 1 (Ljubljana-Koper), A 2 (Ljubljana-Zagreb) sowie die Strecke von Spielfeld (Österreich) über Maribor und Ptuj nach Macelj an der kroatischen Grenze.
  • Transitreisende in Richtung Griechenland/Türkei sollten eine Fahrt durch die serbische Hauptstadt Belgrad meiden. Alternative: Bei Dobanovci westlich von Belgrad auf die Südwestumfahrung E 75 neu ausweichen. (dapd)
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