Polen will Hitler-Quartier Wolfsschanze zum Touristenmagneten machen
25.01.2012 | 11:45 Uhr 2012-01-25T11:45:00+0100
Warschau. Polnische Behörden suchen nach einem neuen Betreiber für die Wolfsschanze, dem ehemaligen Ostfront-Kommandozentrum von Adolf Hitler. Ziel sei es insbesondere, das in den Bunkeranlagen eingerichtete Hotel und Restaurant zu modernisieren.
Die polnischen Behörden wollen Adolf Hitlers ehemalige Bunkeranlage Wolfsschanze stärker zum Touristenmagneten ausbauen. Kinder sollten genauso wie Geschichtsinteressierte angezogen werden, sagte Artur Kurek vom polnischen Forstwirtschaftsamt am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Per Ausschreibung werde nun ein neuer Betreiber des ehemaligen Führerbunkers gesucht. Ziel seien vor allem Investitionen zur Modernisierung in das in den Bunkeranlagen eingerichtete Hotel und Restaurant, sagte Kurek.
"Wir wollen, dass die Touristen nicht mehr nur für eine oder zwei Stunden kommen", fügte er hinzu. Derzeit zieht die Wolfsschanze zwischen 180.000 und 200.000 Besucher im Jahr an. Mit den Investitionen von umgerechnet 1,6 Millionen Euro zur Modernisierung soll die Besucherzahl um bis zu 20 Prozent erhöht werden.
Die Wolfsschanze lag im früheren Ostpreußen und heutigen Polen und diente Hitler während des Zweiten Weltkriegs viele Jahre als Kommandozentrum. Von den Bunkern sind heute nur noch Ruinen übrig. Polen machte das Gelände für die Öffentlichkeit zugänglich, um die Verbrechen der Nazis zu dokumentieren. (AFP)
22:15
Ach neeh - sonst sind die Nazis doch der absolute Beweis für das Böse an für sich und Hitler wird als geisteskranke Reinkarnation Satans dargestellt - aber - wenn sich damit Geld verdienen lässt, ja da simma dabei ja datt iss prihimah ... - oder was? Das lässt mal wieder tief blicken - verdammt tief!
Aber andererseits: Was schadet denn eine neutrale und unvoreingenommenen Betrachtung historischer Ereignisse an den historischen Orten? Insofern ist das schon "spannend", was die Polen da vorhaben.
17:32
Diese unrühmlichen Orte und davon gibt es viele, zu viele! Jene die darüber berichten, sollten die Vergangenheit kennen und das Negative bewerten können. Manche wollen das nicht.
Die Naziverbrechen sind unmenschlich, für immer ...
17:06
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13:05
Wir waren vor 3 einhalb Jahren dort, die Örtlichkeit war irgendwie nicht leicht zu finden. Auf dem Parkplatz standen einige Wagen, viel los war da nicht. Ein weitläufiges Gelände, das nicht großartig vermarktet wurde. Alles wirkte zugewuchert, ein paar Schilder wiesen auf bestimmte Ereignisse hin. Gesprengte Betonklötze, Stacheldraht mit "Nicht betreten-Schildern" , ne kleine Informationsbude mit verstaubten Schlachtaufstellungen auf einem großen Tisch sowie Übersichtskarten. Wir hatten anderes erwartet, eine entsprechende Vermarktung des terrains, aber die Polen hatten scheinbar die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt damals. Wie es heute ist, k.A. Wahrscheinlich noch so wie im Herbst 2008. Auf jeden Fall war es beeindruckend.
12:42
Na klar, die können mit dem Verkauf von Devotionalien an Ewiggestrige immer noch Kohle machen.
12:40
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