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„Paris des Ostens“ - die zehn schönsten Städte entdecken

16.08.2012 | 17:02 Uhr
„Paris des Ostens“ - die zehn schönsten Städte entdecken
Budapest an der Donau ist nur eine von vielen Städten, die sich "Paris des Ostens" nennen.Foto: Getty

Essen  Viele Städte schmücken sich mit dem klangvollen Beinamen „Paris des Ostens“, und das nicht ohne Berechtigung. Wir stellen die zehn schönsten von ihnen vor – von West nach Ost, von Prag bis Shanghai.

Kaum ein Beiname wird so häufig für eine Stadt verwendet wie „Paris des Ostens“. Fast ein Dutzend Städte weltweit gibt es, die sich mit der klangvollen Metapher schmücken. In einigen Fällen wurde der Vergleich bewusst erfunden. In den meisten Fällen aber rührt er von der eleganten Architektur her, von den stilvollen Cafés, Bühnen und Theatern, die an die französische Hauptstadt erinnern. Wir stellen die zehn schönsten „Paris des Ostens“ vor – von West nach Ost.

Prag

Welche Stadt, wenn nicht Prag hat den Beinamen „Paris des Ostens“ verdient? Die tschechische Hauptstadt ist die kulturelle Metropole Osteuropas, das Zuhause von Kafka und der Lieblingsort von Mozart. Kaum eine Stadt zählt so viele Theater und Nachtclubs. Deswegen wurde ihr schon früh der Beiname „Paris des Ostens“ verliehen. Seit 1997 ist Prag sogar offiziell Partnerstadt von Paris.
www.praguewelcome.cz/de

Budapest

Nicht weniger verdient hat den Namen Budapest. Jugendstilbauten, breite Boulevards und traditionelle Cafés: Auch die ungarische Hauptstadt wird gerne „Paris des Ostens“ genannt. Das ungarische Nationaltheater Nemzeti Szinház, das Ungarische Theater und der ungarische Broadway, das Operettzínház, an dem Musicals und Operetten aufgeführt werden, sorgen für einen Hauch von Glamour. Was die Seine für Paris ist, das ist die Donau für Budapest.
www.ungarn-tourismus.de

Bukarest

Auch Rumänien will da nicht nachstehen. Vor allem Bukarest-Werbern gefällt der schmeichelnde Vergleich mit der französischen Hauptstadt. Der Beiname „Paris des Ostens“ rührt von der einst eleganten, heute etwas in die Jahre gekommenen Bukarester Architektur her, die vor mehr als 100 Jahren der des Namensgebers sehr ähnlich war. Spätestens seit der Diktatur Nicolae Ceausescus von 1965 bis 1989 hat sich das Stadtbild Bukarests jedoch weg vom Eleganten hin zum Protzigen entwickelt – die meisten neuen Gebäude wurden im stalinistischen Zuckerbäckerstil errichtet.
www.romaniatourism.com

Warschau

Wie viel Paris verträgt der Osten? Jede Menge. Deshalb wird auch die polnische Hauptstadt Warschau mit ihren Bürgerhäusern, den malerischen Plätzen und dem eleganten Königschloss „Paris des Ostens“ genannt. Und das ist noch nicht alles: In Warschau gibt es mehr als 30 Theater und Schauspielhäuser. Die Stadt hat auch längst ihr Plattenbau-Image abgelegt. Neben Frankfurt, London, Rotterdam und, ja, Paris gilt die polnische Metropole als die „höchste“ Europas.
www.warsawtour.pl/de

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