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Bargeld im Urlaub

Ohne Bargeld in den Urlaub - Bei Reisen auf mehrere Karten setzen

17.05.2013 | 11:45 Uhr
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Ohne Bargeld in den Urlaub - Bei Reisen auf mehrere Karten setzen
Urlauber sollten im Urlaub möglichst wenig Bargeld bei sich tragen. Foto: Ingo Wagner

Stuttgart.  Reisende sollten möglichst wenig Bargeld mit in den Urlaub nehmen. Dabei sollte man möglichst auf mehrere verschiedene Optionen zurückgreifen, um im Notfall solvent zu bleiben. Außerdem sollte man Girokarten vor dem Antritt der Reise überprüfen, da manche Karten erst freigeschaltet werden müssen.

Ohne Planung geht es im Urlaub nicht. Vor allem wenn es ums Geld geht. Denn neben den ausgedruckten Fahrscheinen, einem gut gepackten Koffer und der richtig bestückten Reiseapotheke brauchen Reisende auch die passenden Zahlungsmittel.

"Grundsätzlich gilt: Setzen Sie nicht auf ein Zahlungsmittel", rät Niklaas Haskamp von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. "Für einen Wochenendurlaub im Euro-Ausland mag es noch ausreichen, sich zum Beispiel nur auf Bargeld zu verlassen." Aber schon bei einem einwöchigen Aufenthalt jenseits der EU-Grenzen sollten Reisende zwischen mehreren Optionen wählen können.

So wenig Bargeld wie möglich mitnehmen

Das empfiehlt auch Julia Topar vom Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Bei Bargeld hält sie sich an die Faustregel: "So wenig wie möglich, so viel wie nötig." Gerade wenn man keine organisierte Reise antrete, benötige man bei der Ankunft im Urlaubsland unter Umständen Geld für ein Taxi. Im Prinzip könnten Urlauber aber einfach ihre Girocard einsetzen, um bargeldlos zu bezahlen und am Automaten Bargeld abheben zu können, und sich damit das Umtauschen sparen.

Überall dort, wo Reisende das auf ihrer Karte abgebildete Logo (Maestro oder V-Pay) sehen, können sie mit ihrer Girocard und der persönlichen Geheimzahl bargeldlos zahlen. Je nach Karte ist das weltweit an etwa neun Millionen elektronischen Kassen von Hotels, Tankstellen, Geschäften und Restaurants möglich. Wichtig zu wissen: Für Bankkunden, die eine Karte mit V-Pay-Logo besitzen, gilt das nicht. Sie können ihre Karte nur innerhalb der EU benutzen.

Vor einer Reise ins Ausland sollten Kunden zudem Rücksprache mit ihrer Bank halten. Denn nicht immer sind die Girocards für Zahlungen im Ausland auch tatsächlich freigeschaltet. "Zur Sicherheit für ihre Kunden setzen manche Banken das Abhebelimit für das Ausland auf null fest", sagt Topar. Was auf der einen Seite Schutz bedeuten soll für den Fall, dass die Karten in falsche Hände geraten, könne den Kunden, der das nicht wisse, auf dem falschen Fuß erwischen, und er stehe dann möglicherweise ohne Zahlungsmittel da.

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