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Mit der Bahn zum Drachenfels im Siebengebirge

24.09.2012 | 05:45 Uhr
Mit der Bahn zum Drachenfels im Siebengebirge
Mit dem Schöner-Tag-Ticket-NRW (37,50 Euro am Tag) können fünf Personen reisen. Oder mehr, wenn Eltern mehr als drei eigene Kinder im Alter zwischen fünf und einschließlich 14 Jahren dabei haben.

Essen.  Das Siebengebirge bei Königswinter bietet sich für einen Ausflug für die ganze Familie an - der Drachenfels ist mit seinen 321 Metern auch für Kinder gefahrlos zu erwandern. Diese und andere Ausflugsziele in und um NRW herum stellt die Deutsche Bahn bald in einem neuen Reiseführer vor.

In grauer Vorzeit soll es ein Ort gewesen sein, den die Menschen lieber gemieden haben. Den sie zumeist lebend betreten, aber nie mehr lebend verlassen haben: Der Drachenfels im Siebengebirge bei Königswinter war einst von einem Drachen bewohnt – so der Mythos. Von Siegfried getötet, so die Nibelungensage.

Es gibt verschiedene Geschichten über das Ende des Ungeheuers und warum der nur 321 Meter hohe Drachenfels heute – hoffentlich – gefahrlos zu erwandern ist. Man mit der Zahnradbahn hinauffahren, oder (besonders schön für Kinder) mit dem Esel hinauf reiten kann.

Das Siebengebirge ist nur ein wunderschönes Ziel unter vielen, die sich in NRW für einen erholsamen Tag mit der Familie eignen . Der Ausflug ist dann schon lange im Gange, „wenn man mit dem Zug in die Naherholungsgebiete in und in der Nähe von Nordrhein-Westfalen reist“, findet Sara Graf-Heinzen, Leiterin Fahrgastmarketing bei der Deutschen Bahn .

Zeit einplanen für den Automaten-Kampf

„Das Gruppenerlebnis fängt schon vor der Haustür an, man sitzt sich gegenüber, kann sich unterhalten und Papa muss auch nicht konzentriert auf den Straßenverkehr achten.“ Und da wäre ja noch der Umweltgedanke. „Die Deutsche Bahn will NRW und die Menschen verbinden und wir meinen damit nicht nur den Berufsverkehr.“

2,7 Millionen Menschen sind es täglich, die in 8000 Zügen das 4700 Kilometer lange Schienennetz nutzen und an 691 Bahnhöfen ein und aussteigen. Die Bahn macht mobil, so lautete einmal ein Werbeslogan. Auch in den ländlichen Regionen abseits des dichten Netzes der Metropolregionen des Landes.

Das hebt die Bahn nun sogar mit einem eigenen Reiseführer hervor, der voraussichtlich Ende Oktober im Handel erhältlich ist: Vorgestellt werden 16 Destinationen in und um NRW herum, vom Drachenfels im Siebengebirge über die Zeche Zollverein in Essen bis hin zum Wasserkreuz in Minden. Dazu gibt es die passenden Zug-Verbindungen und weitere Tipps rund um die Bahnfahrt.

Für Fahrräder reicht oft der Platz nicht aus

„Auf allen Strecken gibt es ein ausreichendes Angebot, fahren Züge mindestens stündlich“, sagt Graf-Heinzen. Übrigens auch an den Wochenenden, die ja prädestiniert seien für einen schönen Ausflug mit Kind und Kegel. Quer durch das bevölkerungsreichste Bundesland – mit der ganzen Familie ist das für 37,50 Euro am Tag möglich.

Genauer: mit dem Schöner-Tag-Ticket-NRW. Fünf Personen passen auf dieses Ticket. Oder mehr, wenn Eltern (oder Großeltern) mehr als drei eigene Kinder (bzw. Enkel) im Alter zwischen fünf und einschließlich 14 Jahren dabei haben. Vorteil des Pauschalangebots: Man kann sofort losfahren.

Sollen die Fahrräder mit, kostet es 4,50 Euro extra. Doch wer „mit dem Radl“ da sein will, muss vielleicht mit Schwierigkeiten rechnen. Das Kontingent an Fahrradtickets wird nie ausverkauft sein – die Kapazitäten in den Zügen allerdings schon. Bestimmte Strecken seien extrem beliebt, „und es ist schwer, Züge je nach Wetterlage oder aufgrund von anderen Gegebenheiten kurzfristig nachzusteuern“, räumt Sara Graf-Heinzen ein.

Das soll es aber schon gewesen sein mit den Problemen. Die Bahn kommt – auch das war einmal ein Slogan. In der Regel sogar pünktlich. Fahrpläne sind auch online bei der Bahn zu finden, „tagesaktuell, inklusive aller Fahrplanänderungen“, betont Graf Heinzen – es kann ja schließlich doch immer mal etwas dazwischen kommen.

Und damit man selbst nicht zu spät am Bahnsteig ist, rät sie beim Ticketkauf am Automaten fünf Minuten mehr Zeit einzuplanen, als vielleicht erwartet. „Oftmals ist es die Hektik, die dazu führt, dass man den Bildschirm nicht versteht. Nur keine Scheu, man kann kein falsches Ticket kaufen.“

Und wenn das „Monster“ Ticketautomat in die Knie gezwungen ist, dann kann einem auch auf dem Drachenfels nichts passieren. Weitere Informationen: Deutsche Bahn, Tel.: 01805/99 66 33, www.bahn.de.

Achim Faust


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