Kufenspaß in Österreichs erster Rodelschule

Die Region Wilder Kaiser-Brixental ist nicht nur das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs, sondern auch ein Eldorado für lustige Rodelpartien. Damit die sicher verlaufen, gibt es in Söll nahe Kufstein Österreichs erste Rodelschule.

Die Tipps für eine kontrollierte Schlittenfahrt kommen von Marianne Treichl, einer ehemaligen Rennrodlerin und sind kostenlos: "Vor der Kurve bremsen, in der Kurve mit der äußeren Hand die Schnur nach innen ziehen und mit der anderen in den Schnee greifen." Bevor es auf die etwas anspruchsvolleren Rodelbahnen geht, können die Schüler die Technik auf dem drei Kilometer langen Hexenritt immer wieder üben. Die Abfahrt ist, auch wenn sich der Name nicht so anhört, harmlos und für Anfänger perfekt geeignet. "Wenn die Bewegungsabläufe erstmal verinnerlicht sind," sagt Lehrerin Treichl, "läuft der Rodel wie auf Schienen."

Ihr Können zeigen die Rodelnovizen auf der 4,5 Kilometer langen Astberg-Rodelbahn, die sich vom Gipfel auf 1.267 Metern über die Brenneralm nach Ellmau oder Going schlängelt und nachts beleuchtet ist. Mit knapp über vier Kilometer nur unwesentlich kürzer ist die Mond-Rodelbahn Söll, die wegen ihrer Breite und geringer Steile vor allem bei Familien mit Kindern beliebt ist. Auch dort scheint mittwochs bis samstags von 19 bis 22.30 Uhr das Flutlicht. Zusätzlich werden sie regelmäßig beschneit.